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70 Der Major Hauasch gab ihm zur Antwort: »Mein Efendina ist nicht nótig, urn deinen Fiirsten Asanga zu fangen und zn hangen. Der letzte seiner Diener, ich z. B., geniigt dazu und ich schwóre dir, dass ich im Augenblicke mich in Marsch setzen werde, um erst bei Asanga selbst Halt zu machen.« An die Verbiindeten gewandt, sagte er: »Ihr habt nicht verstanden, wie beleidigend Asanga’s Worte fiir euch sind. Ihr seid mehrere Fiirsten mit euren Vólkern, und er traut euch nicht zu, dass ihr in sein Fand dringen kónnt, wenn er sagt, nur die Wolke allein konne bei ihm herein. Das ist eine Beleidigung, die sofortige Bestrafung fordert, um ihm zu zeigen, dass ihr nicht so klein seid, wie er glaubt.« Die Worte von Hauasch regten den Stolz seiner Verbiindeten auf, die sofort erklarten, dass sie alle bereit seien, ihm zu folgen. Das ganze Heer setzte sich nun in Marsch und lagerte am siebenten Tage an einem Bach, der die Grenze von Asanga’s Fand bildete. Die Worte des Gesandten waren offenbar nur ein Einschuchterungsversuch gewesen, denn bei der Annaherung von Hauasch verliess Asanga sein Dorf und zog sich mit allen seinen Feuten zuriick. Hauasch nahm sein Quartier im Hause des Fiirsten und stellte am Abend Wachen aus Furcht vor einem nachtlichen Ueberfall aus. Am folgenden Tage erschien der Sohn Asanga’s, um Hauasch nach dem Zweck seines Finfalls zu fragen. Er wusste, dass die Pliinderung nicht das Motiv des Krieges war, denn auf den strengen Befehl von Hauasch hin waren weder die Felder noch die Hauser Asanga’s beriihrt worden. Hauasch liess ihm sagen, dass er selbst ohne Besorgnis kommen móge, und am vierten Tage hielt Asanga wirklich seinen Einzug in den Ort, wo ihn Hauasch, von den vornehmsten Hauptlingen umgeben, inmitten seiner in Reihe und Glied aufgestellten Soldaten und Neger empfing. Der Major gab ihm ein europaisches Costtim, das er unverziiglich anlegte. Eine Stunde spater erschien der gefangene Mambanga, iiberbrachte die der niedergemetzelten Garnison von Gurguru abgenommenen Gewehre und