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entstehen und słch verbreiten kann. Wenn die Raume aber so getrennt liegen, so kann man das Feuer leicht isolieren und seiner besser Herr werden. Mein Beispiel war nicht umsonst. Einige Zeit darauf waren die Hauser des Gouverneurs und der obersten Civil- und Militarbeamten der Stadt gleichfalls aus Ziegeln erbaut.
Auch meinen Kranken wołlte ich den Nutzen einer solchen Verbesserung zuwenden und baute aus Ziegeln und mit einer comfortableren und hygienisch besseren Einrichtung das Hospital und die Apotheke neu auf. Letzterer nahm ich mich besonders an und versah sie mit schónen Glasschranken, wo die Btichsen und Schalen in schónster Ordnung aufgestellt wurden, sowie mit einem sauberen und bequemen Laboratorium. Sie wiirde sich neben manchen Apotheken Cairo’s nicht schlecht ausgenommen haben.
Wahrend zehn Monaten verfloss uns die Zeit ohne ein bemerkenswertes Ereignis; jeder hatte mit seiner Arbeit zu thun. Meine Beziehungen zu Emin Bey blieben die denkbar intimsten und wurden mit allen Civil- und Militarbeamten immer herzlicher. Die Soldaten und Leute, die ich zu pflegen hatte, benahmen sich ergeben und respectvoll.
Bei der Ausiibung der niederen Heilkunde hatte ich selten nótig, an die Kunst des Mudir zu appellieren, denn die gewóhnlich vorkommenden Falle waren sehr einfach. Es waren fast immer leichte Verwundungen durch wilde Tiere. Jedoch einmal wurde die Frau eines Soldaten in das Hospital gebracht, dereń Gesicht und Hals von einem Leoparden buchstablich zerfetzt war. Ich zog Emin Bey zu Hulfe; er riet mir ganz einfach Auswaschungen von kaltem Wasser. Ich machte die vorgeschriebenen Waschungen und fand am andern Tage nach Abnahme des Verbandes zu meiner grossen Ueberraschung, die Wunden der Ungliicklichen ganz von Maden wimmeln. Ich hatte weder vorher noch nachher einen ahnlichen Fali gesehen und blieb ganz starr. Fast zwei Stunden hatte ich zu thun, die Maden mit der Pinzette zu entfernen und gebrauchte dann Aus-