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i§7 seinem Wege fortzufahren. Hatte er damals schon den Plan zu einer offenen Erhebung gegen die Regierung? Glaubte er seine Kraft schon stark genug, um sich zum Mahdi, dem Erlóser, zu erklaren? Sein Betragen in Chartum, die Brandreden, die er dort gehalten hatte und in Aba fortsetzte, machen es glaublich; aber der Drang der Verhaltnisse, die Fehler und Thorheiten der Regierung, welche den Respekt gegen sich selbst untergrub und dadurch den Ruf des Mahdi und die Zahl seiner Anhanger vermehrte und ihm so ein unbegrenztes Vertrauen zu seiner Macht verlieh, liaben die Katastrophe beschleunigt.
Einmal ging Mohammed Ahmed nacli Kordofan und stieg bei Angehórigen der Familie Essuar el Sahab ab. Er liess Derwische kommen und predigte ihnen die Empórung mit der Aufforderung, ihm zu folgen, denn er sei der verheissene Mahdi. »Unser Prophet Mohammed,* sagte er, »hat mich mehrere Mai auf dem Lichtthron sitzen lassen und mir gesagt, dass ich der Erlóser bin, und dass jeder, welcher mir nicht geliorcht, gottlos ist; sein Blut soli vergossen und seine Habe eine Beute der anderen werden.« Man hielt ihm jedoch vor, dass nach den Biichern die Ankunft der Propheten durch Wunder angekiindigt werden solle und dass er keine thate, und dass andererseits, wenn sie ihm folgten, die Regierung sie festnehmen, und er sie damit in die grósste Gefahr stiirzen wtirde.
Hierauf erwiderte Mohammed Ahmed, dass der Herr der Welt ihm folgende Offenbarung habe zu teil werden lassen: »Die Seelen der Gerechten von Adam bis jetzt werden dein Heer bilden und mit dir kampfen; 70 OOO Engel werden dir folgen und der Todesengel Asrael wird deine Fahne tragen. Diejenigen deiner Anhanger, welche fallen, werden direkt in das Paradies eingehen, wahrend alle deine Feinde ewig in der Hólle brennen werden. Die, welche wider dich sind, werde ich vernichten und dir stets den Sieg verleihęn.« Die Beredsamkeit und der Offenbarungston Mohammed Ahmed’s geniigten jedoch nicht, die Derwische von Kordofan zu