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i86 Dieser grosse Zufhiss nach Aba, wie die grosse Verehrung fiir den Schech Mohammed Ahmed datiert seit 1877. In diesem Jahre hatte ein Hauptling unter der schlechten Behandlung der Baschibosuks zu leiden, welche sein Hans entehrten. Ais Mohammed Ahmed von dem Ungliick des Mannes hórte, liess er ihn nach Aba kommen, bezahlte die Steuer, die er schuldig war. resp. die von ihm reklamiert wurde und rettete ihn so von den Verfolgungen der Beamten. Die Nachricht hiervon verbreitete sich schnell und viele Personen kamen und suchten seinen Schutz nach. Da schrieb er an die Regierung in Chartum, dass er fiir die Steuerbetrage der Leute, welche sich bei ihm befanden, die Verantwortung iibernehme, dass er aber die Regierung bitten mtisse, ihm keine Steuererheber zu schicken, sondern ihm kurz und biindig mitzuteilen, wieviel man verlange, worauf er das Geld nach Chartum schicken wurde. Dies geschah auch wirklich, aber nur sehr kurze Zeit.
Die Frage, welches damals die sozialen Theorien Mohammed Ahmed’s waren, wird durch sein Benehmen und durch seine Reden beantwortet. Zunachst war es der vollkommenste Kommunismus. Niemandem gehórte etwas, aber Alles allen, sodann die Gleicliheit der Sektierer, ferner das Cólibat fiir alle; denn wie er sagte, darf man allein im Baradiese Vergniigen und Ruhe erwarten, und schliesslich die Verpflichtung zur Arbeit. Man darf nicht glauben, dass die Derwische des Mahdi trage lebten, im Gegenteil arbeiteten alle an der Bebauung der Aecker, dereń Erzeugnisse in dem gemeinsamen Speicher, den Matamir1), gesammelt wurden. Wenn in der Folgezeit die Derwische sich wenig mehr mit Ackerbau abgaben, so waren die endlosen Kriege hierfiir der einzige Grund. Die Zunahme von Mohammed Ahmed’s Anhangern, die Verehrung, die ihm vom Volk und selbst von den Regierungsbeamten entgegengebracht wurde, flóssten ihm ein grosses Selbstvertrauen ein und waren fiir ihn eine starkę Versuchung und Ermutigung, auf 1) Rundę Gruben im Erdboden, die zur Aufbewahrung des Getreides dienen. B. M.