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87 seine Grossmut zu bewundern. Erst nach 8 Tagen hatten wir das Dorf Seribet Cango verlassen und uns nach Bufi, einer Station des Bezirks Ról, begeben kónnen. Der Chef derselben war ein Dongolaui, namens El Asab Agha. Emin inspizierte die ganze Verwaltung der Station, kontrolierte die Biicher, besuchte die Magazine, hielt eine Revue iiber die Garnison ab und vergass kein Detail, das einen Chef interessieren konnte. Am folgenden Tage erhielt der Mudir binnen 2 Stunden zweimal Post von Gurguru. Die erste enthielt ausser der offiziellen Korrespondenz einen Brief von Dr. Junker mit Worten der Anerkennung fur den Kapitan Hauasch Montassar, den Chef der Station Gur guru. Es war darin gesagt, dass Kapitan Hauasch den Hauptling Jangara, der die Sachen Junkers zuriickbehalten hatte, besiegt und dem Doktor sein Eigentum wiederverschafft habe. Dr. Junker lenkte deshalb die Aufmerksamkeit des Mudirs auf die einer Anerkennung wiirdigen Verdienste des Kapitan Hauasch. Merkwiirdiges Zusammentrefifen! Die zweite Privatpost brachte einen Brief des Kapitan Casati, der Hauasch einer Anzahl Schandthaten anklagte. Er erzahlte, dass der letztere ohne jegliche Ursache den Hauptling Jangara angegriffen und sein Haus, seine Leute und seinen Besitz gepltindert habe, um sich damit zu bereichern. Emin blieb angesichts dieser beiden diametral entgegengesetzten Zeugnisse unentschlossen und zog es vor, an seinen Chef dariiber zu berichten, um die Schwierigkeit zu beseitigen, weshalb er die Briefe Junkers und Casati’s kurzweg an den Generalgouverneur Reuf Pascha einsandte. Das Ende dieser Angelegenheit war, dass Reuf unter Beriicksichtigung von Dr. Junkers Brief dem Kapitan Hauasch eine Auszeichnung zu teil werden liess und Emin beauftragte, Hauasch von dem Rangę eines Kapitans (Jusbaschi) zu dem eines Adjutant-Major (Saghkol Aghassi) zu befórdern.
Von Bufi begaben wir uns nach Ajak, wo wir 3 Tage spater ankamen, nachdem wir in verschiedenen kleinen Dórfern Halt gemacht hatten. Vor der Ankunft in der Station war Emin