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mit 0,5 Proz. Anteil am Import, 1886 mit 0,1 Proz. am Er port erſchienen. Aber nur zwanzig Jahre ſpäter hatte es bereits den dritten Platz erobert. Um den zweiten, den ſeit langen fahr: zehnten Frankreich inne hatte, entſpann ſich ein ſcharfer, aber kurzer Wettbewerb, aus dem Deutſchland bereits 1911 als Sieger her: vorging. Im ägyptiſchen Handel kam es von da an hinter England, das ſeit alten Zeiten, jedenfalls ſeit dem Beginn des neunzehnten Jahrhunderts den erſten Platz inne hatte, wenn auch natürlich in weitem Abſtand. Vom Geſamthandel betrug Englands Anteil 41 Proz., Deutſchlands knapp 13 Proz., Frankreichs 8,8 Proz.

Wahrſcheinlich aber war Deutſchlands Anteil noch erheblich höher, als die angegebene Ziffer, da viele Waren, die den Um, refp. Durchweg durch nichtdeutſche Län der nehmen mußten, von der ägyptiſchen Statiſtik dieſen zugezählt wurden.

Dieſer Sieg war um ſo höher einzuſchätzen, als die Verbin— dung Deutſchlands mit Agypten viel umſtändlicher und koſtſpie— liger war, als die der Mittelmeerländer.

In dem Suezkanalverkehr hatte die deutſche Schiffahrt, die ſeit der Mitte der ſiebziger Jahre ſich bemerkbar gemacht hatte, be reits 1890 die zweite Stelle, dem Tonnengehalt (nicht der Schiffs: zahl) nach erobert. Während ſie aber damals kaum ein Sechſtel der engliſchen ausmachte, war ſie namentlich im Lauf des letzten Jahrzehnts dieſer immer näher gerückt und betrug 1913 ſchon faſt ein Drittel von ihr.

So hatte die kleine deutſche Kolonie, die der Zahl ihrer Mit— glieder nach (1874) erſt an ſiebenter Stelle unter den Fremden 60

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