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kam, in einem ehrlichen Konkurrenzkampf ohne Schädigung der Rechte anderer ſich ihren Platz an der Sonne Agyptens errungen. Wohl mochte bei den Engländern die Befürchtung aufſteigen, daß der deutſche Einfluß ſich nunmehr auch auf anderen Gebieten gel— tend machen könnte, und daß vor allem die Agypter richtigere Vorſtellungen von der Kultur und der Macht Deutſchlands er— halten könnten. Daher wurde die Verfolgung von allem, was deutſch hieß, im Herbſt 1914 mit ganz beſonderer Gehäſſigkeit fortgeſetzt. Sie machte nicht einmal halt vor den Diakoniſſen des deutſchen Hoſpitales von Kairo, die durch lange Jahre auch man— chem kranken Engländer ihre Pflege hatten angedeihen laſſen, eine beſſere jedenfalls, als er fie in engliſchen Hoſpitälern und bei engliſchen nurses hätte finden können. Auch ſie mußten, zum Teil mit der häßlichen Beſchuldigung von Spionage, das Land ihrer Tä— tigkeit verlaſſen, in dem fie fo ſegensreich, auch von den Einge— borenen anerkannt, gewirkt hatten.
Und dann erfolgte der Schlag gegen den deutſchen (und öſter— reichiſchen, aber nicht türkiſchen) Handel, mit dem man die Wurzel des deutſchen Einfluſſes zu treffen hofft.
Nach einer Verfügung des Generals Maxwell vom 7. Auguſt, vervollſtändigt durch eine Proklamation vom 15. Auguſt d. J.
Es durfte auffallen, daß dieſe Verordnung nicht auf die Angehörigen der Türkei ausgedehnt iſt. Die Erklärung iſt vielleicht die, daß Agypten die Einfuhr einer Menge von Lebensmitteln aus der Türkei, Getreide, Früchte, vor allem aber Vieh nicht entbehren kann. Faſt das geſamte Schlachtvieh, deſſen Agypten bedarf, Kamele inbegriffen, kommt aus Syrien und Nordarabien, und der Sudan wird noch auf lange Zeit hinaus außerftande fein, dieſe Einfuhr vollſtändig zu erſetzen.
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