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(Blunt, Gordon 321) werden wollen, zu welchem Zweck er eifrig
Türkiſch ſtudiert hatte.
Bezüglich des Verhältniſſes von Agypten zur Türkei hatte
Cromers unmittelbarer Vorgänger Dufferin in ſeinem grund—
legenden Reformmemorandum vom 6. Februar 1883, $ 14, aus:
drücklich anerkannt, daß Agypten nach wie vor von der Pforte
abhängig bleiben müſſe, zumal da auch die Sympathien des Landes
mit dieſer ſeien. Später ließen ſie zwar nach, dafür aber ſtieg das
Anſehen deſto höher, das Sultan Abdul Hamid verſtanden hatte,
ſich bei den mohammedaniſchen Agyptern zu erwerben. Und das
war Lord Cromer ſehr zuwider. Krampfhaft war er darum be— müht, jeden politiſchen Einfluß des Sultans von Agypten fernzu—
halten, vor allem die ein⸗ oder zweimal drohende Beſetzung des
Landes durch türkiſche Truppen. Zur Bekämpfung des Mahdi im Sudan wollte er allerdings der ägyptiſchen Regierung geſtatten,
türkiſche Truppen vom Sultan zu erbitten, unter der Bedingung
aber, daß ſie für ihre Hilfe von der türkiſchen Regierung bezahlt
würden und nach Erledigung ihrer Aufgabe das Land wieder zu
verlaſſen hätten (I, 379). Im übrigen war er damals (1884) der
Anſicht, daß es im Intereſſe Englands, Agyptens und der ganzen
ziviliſierten Welt ſei, den Sudan eher dem Mahdi als dem Sul—
tan zu überlaſſen (I, 559, ein Standpunkt, der ſich auf demſelben
Niveau befindet, wie der von Cromers Antipoden Blunt, wenn
er ſagt (Gordon at Khartoum, 453): Wenn je das Recht in
der Welt triumphiert hat, dann war es beim Falle von Khartum
(durch den Mahdi). Beide Äußerungen find charakteriſtiſch für
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