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ſchas, deſſen Abſetzung England in Konſtantinopel verlangte und, von den verblendeten Franzoſen unterſtützt, auch durchſetzte. Mit Iſmail Paſcha war das letzte ernſte Hindernis einer engliſchen Okkupation aus dem Wege geräumt. Er hatte Englands Abſichten auf Agypten längſt erkannt und wäre vielleicht imſtande geweſen, ihre Ausführung zu hindern. Sein Sohn und Nachfolger Taufik Paſcha, ſchwach und beſchränkt, war vollkommen unfähig, den Gang der Ereigniſſe aufzuhalten und iſt deshalb von den Eng— ländern ſpäter als verſtändiger Mann geprieſen worden. Die Quinteſſenz ſeiner ſtaatsmänniſchen Weisheit beſtand in Lord Cromers Augen (Modern Egypt II, 332) darin, daß er (genau wie Cromer ſelbſt) jedesmal, wenn ſeine Poſition in eine Klemme kam, „einen Miniſterſündenbock in die Wüſte ſchickte“.

Den letzten Anſtoß zur Intervention gab die rebelliſche fremden— feindliche Bewegung in dem ägyptiſchen Offizierkorps. Von Iſ— mail Paſcha als Gegengewicht gegen die europäiſche Bevormun— dung ins Leben gerufen, wuchs ſie ſeinem Nachfolger ſo über den Kopf, daß ihre Führer 1881 die ganze Macht in den Händen hatten. Mit ihrem Siege begann auch im fanatiſchen Volk eine gegen die Europäer gerichtete Bewegung, die eine europäiſche Intervention unvermeidlich machte. Aus den Enthüllungen von Wilfr. Blunt (Secret history of the occupation of Egypt 227) wiſſen wir jetzt, daß in London ſchon im Winter 1881/82 die Aus⸗ führung dieſer Intervention für den kommenden Sommer be— ſchloſſen und die militäriſchen Maßnahmen in allen Einzelheiten feſtgeſtellt worden waren. In ihrem ägyptiſchen Vertreter E.

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