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Die Jagdbeute des Tages, zwei fette Perlhühner und ein Hase wurden ihm zur Zubereitung übergehen.
Als Mobiliar jenes Zimmers fand ich nichts weiter vor, als ein einfaches Angareb. Dieses ist ein mit Palmenrippen überflochtenes Ruhebett.
So wurden denn meine Sachen ausgepackt und mit ihnen zur Nachtruhe alles behaglich eingerichtet. Meine Leute hatten sich in Gruppen gesondert, die Asker, die Beni-Amr, die Abessynier. Jede Gruppe entzündete ihr Feuer, und man setzte sich ringsumher. Es wurde gekocht, geschmort, gebacken, was ein jeder liebte und hatte. Dazu kamen einzelne Pilger, welche baten, die Nacht bei uns bleiben zu dürfen. So entstand ein buntes Leben. Am meisten interessierte es mich, zu sehen, wie die Abessynier ihr Brot buken. Um einen runden Stein aus Porphyr streichen sie gleichmäßig den Teig aus Durraoder, wenn es hoch kommt, aus Weizenmehl, und schieben die so geformte Kugel an’s Kohlenfeuer. Nach Bedarf wird dieselbe gewendet, um auf allen Seiten gebräunt zu werden. Der Stein aber, im Inneren sich schnell erhitzend, backt von innen. So wird der Teig, unter zwei Gluten genommen, in kürzester Zeit vollkommen gar. Schließlich zieht man die Kugel vom Kohlenfeuer zurück, und das Brot ist gebacken. Der Mantel der Kugel wird nun abgeschlagen, zerteilt und umhergereicht. Ich kostete ein Stück dieses Brotes und fand das Gebäck so schmackhaft, daß ich anordnete, das für meinen Tisch bestimmte Brot künftig in derselben Weise herzustellen. Für mich hatte man unter den dichten Zweigen eines Aeben-Baumes Tisch und Stuhl aufgestellt. Hier nahm ich um 4 Uhr meinen Thee, und um 7 Uhr mein Abendbrot ein.
Ein müder Mekka-Pilger aus dem Sudan, von tiefschwarzer Hautfarbe, welcher sich beklagte, den ganzen Tag noch nichts gegessen zu haben, hatte auf mein Geheiß meinem Tische gegenüber auf die Erde sich niedergelassen. Hier wartete er auf die Brocken, welche von des Herrn Tische fielen. Ich lasse ihm von der Suppe bis zum Nachtisch reichen, was übrig bleibt, und er sättigt sich mit jener herzhaften Freude, welche Mienen und Geberden lebhaft genug aussprechen. Es macht so unbeschreiblich glücklich, helfen und geben zu können. Ein frischer Nachthauch streicht belebend durch die Zweige. Das Thermometer war bis auf 15 Grad R. gesunken, und die Sterne des südlichen Himmels quollen in funkelnden Trauben auf uns hernieder. Das sind erquickende Ruhestunden im bewegten Reiseleben! — Am nächsten Morgen 6 Uhr ist alles gepackt, gesattelt und wiederum reisebereit.