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best“.
1 ) Und in einem Gespräche mit Baron Malortie äußert er sich hierüber: „I could not do more than delegate to Gordon my own power and make him irresponsible arbiter of the Situation“. 1 ) Aber außer diesem vollen Vertrauen der ägyptischen Regierung begleiteten den General sonst keine äußeren Machtmittel hinauf nach Chartüm. Er brachte weder ein Heer mit, noch auch Geldmittel. In seiner Begleitung befand sich lediglich ein einziger englischer Offizier, der Oberst Stewart. Gordon bezog den Gouvernements -Palast wie ein Diplomat mit seiner Instruktion und mit seinem Koffer.
Aber ein großes Gut, und bei der aufgeregten religiösen Stimmung im Sudan von doppelter Wichtigkeit war für ihn das Vertrauen, mit dem die Bürgerschaft von Chartüm, und zwar neben dem christlichen auch der mohammedanische Teil, Gordons Ankunft begrüßte. Vereint schickten sie ein Dankestelegramm für diese Sendung an den Chedive, in welchem es lautet „Geschwächt und auf das Äußerste entmutigt, wie wir sind, „sandte uns Gott in seiner Gnade Gordon-pächa“. 2 ) Als Gordon in Chartüm angekommen war und die Zügel der Regierung ergriffen hatte, fing er an die Dinge zu übersehen. Er fand die Lage durch die ausgebrochene religiöse Bewegung doch sehr verändert. „Ohne meinen Willen durfte niemand im Sudan Hand oder Fuß regen, als ich 1879 von den Geschäften hier zurücktrat,“ so sagte er. „Und nun können wir nicht auf 24 Stunden voraus unser Schicksal bestimmen!“ — Alles huldigte dem neuen Propheten. Da gab es keine alte Familie im Sudan, welche auf 500 Jahre ihren Stammbaum zurückrechnen konnte, welche nicht dem Mahdi zugefallen wäre. Wie hoch Gordon dessen rasch gewachsene Macht einschätzte, spricht er aus in dem Worte: „Wäre ich der Mahdi, so würde ich ganz Europa auslachen!“ — („I wish I was the Mahdi and I would laugh at all Europe“ 3 )) — Galt es nun, unter den so veränderten Umständen, an die Lösung der ihm gestellten Doppelaufgabe heranzutreten, so war es Gordon klar, die Schaffung von neuen, gesicherten Regierungen in den Einzelprovinzen des Sudan, das mußte das Erste sein. Bevor diese Aufgabe nicht gelöst war, konnte an eine Wegführung der Garnisonen mit nichten gedacht werden.
Denn, es war ja klar, nach Evakuierung eines jeden Platzes würden sofort die Rebellen eindringen, den Platz besetzen und jede spätere Einrichtung einer neuen Verwaltung dort unmöglich machen. Wo aber die geeigneten Männer aus dem Kreise der eingeborenen Fürsten für diese neue Regierung hernehmen? — Es war ja leicht in Kairo, ') pag. 31, Vol. I, The Journals of C. G. Gordon, Leipzig 1885.
2 ) Telegr. v. 19. August 1884, pag. 65, Vol. I. The Journals etc.
3 ) pag. 101, Vol. I, The Journals etc.
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