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Es war eine solche, der Regierung gehörend, gerade an diesem Morgen aus Chartüm angelangt, befrachtet mit dem Hausrat zweier hierher versetzter ägyptischer Offiziere.
Diese Barke wurde für mich mit Beschlag belegt, und ihr Steuermann, Ras Ahmed, verpflichtet, vom nächsten Morgen ah zu meiner Verfügung sich zu halten.
Mittwoch, den 25. Februar, in aller Frühe, legte sich die Barke, gewaschen und getakelt, an unser Ufer, wenige Schritte ah von meinem Zelte. Es war ein gedecktes, hölzernes Schiff von 12,60 Meter Länge und 3,60 Meter Breite, mit einer aufgesetzten Bordwand von 70 Zentimeter Höhe. Zwei kurze Masten trugen die Vorrichtung für das Aufhissen der hier üblichen dreieckigen Segel. Die Araber nennen solch ein größeres Frachtfahrzeug „Aiyässa“, während ein kleineres Lastschiff „Märkib“ heißt. Da uns eine achttägige Reise auf diesem Kahne hevorstand, so galt es, denselben wohnlich für mich einzurichten. Auf dem Hinterdecke wurde aus Teilen meines Zeltes und dazu gekauften Matten ein ganz wohnliches Zimmer aufgebaut, welches, mit Teppichen belegt, mein Reisehett sowie die anderen Zeltmöbel aufnahm. Es war ein zwar kleiner, aber ganz behaglicher Raum, in dem sich schlafen, essen und auch ungestört schreiben ließ. Das Mitteldeck gehörte meinen beiden Dienern und den mitzunehmenden Maultieren. Auf dem Vorderdecke hausten die Matrosen: Säla, Osmän und Allagabo (Dieudonne), drei braune Berberiner. Ras Ahmed hatte hinter meinem Zelte, am Steuer, seinen Platz.
Ein junges, braunes, schlankes Weib teilte noch die Fahrt. Sie hatte für die Schiffsmannschaft aus Durra täglich frisches Brod und die anderen Speisen zu bereiten. Während sie dieses in einer verdeckten Koje des Vorderteils tat, und nur selten sichtbar wurde, bereitete Mursi das für mich bestimmte Essen auf einem transportablen Herde, untergebracht im Mitteldeck.
Um diese Einrichtung des Schiffes und die Instruktion der Leute machte sich besonders verdient der ägyptische Polizeioffizier Musa Fehmi, welcher, im Aufträge von Kapitän Roberts, alles anordnete und die Abfahrt betrieb.
Mittwoch, den 25. Februar, 1 Uhr mittags, stießen wir vom Ufer ab zur fröhlichen Fahrt.
Hassan hatte in früher Morgenstunde auf dem Markte Gemüse und Früchte in Hülle und Fülle eingekauft. Das Fleisch, dessen Mitnahme im unkonservierten Zustande das Klima hier nicht gestattet, mußten uns unterwegs liefern die Angel des Fischers und das Rohr des Jägers. Täglich suchten wir denn auch am Ufer unsere Jagdbeute.
Schon die Aussicht auf diese stillen acht Tage war mir eine Erquickung.
Ich hatte das Bedürfnis, nach den anstrengenden und schnellen Märschen 107