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Dritter Theil. Wissenschaftliche Resultate. 33 Aug. Stunde Therm. Barom.

26 18 25 720.0 22Vt 27 722.9 23 28 722.3 3*/ 2 29 19.4 27 18 зу, 28 18 22 3*/i 29 18 22 3V, 22 718.9 29 18.4 22.6 19.4 26 20.8 28 17.7 23 19.6 27.8 21.1 29.5 19.7 20.5 18.4 26 19.9 27 18.6 23 720.1 28 22.1 28 20.6 22.5 20.9 29 22.7 30 20.4 30 18 22 3*/ 2 31 Septbr.

1 18 22 5 2 — 3 18 22 3*/2 6 18 23 22 30 4 32.8 7 18 23 8 — — 9 18 24.3 22 29 10 18 21.5 3‘/2 28.2 11 18 23 22 29 З’А 31 12 18 22 22 25 13 18 22 14 18 22 Leicht S.; Himmel halbbedeckt. Bald wird es klar. Plötzlich gegen 21’/2h bedeckt er sich mit Wolken, die nicht von anders woher gekommen zu sein scheinen; einige nicht ganz nahe Donnerschläge in S., sehr reichlicher Regen. Nach 1 Stunde klärt es sich um das Zenith etwas auf und das Gewitter wird sicht­ bar, das etwa 1 Stunde weit im Süden un­ beweglich geblieben zu sein scheint. Im stärksten Regen stieg der Luftdruck auf 722.9, um nach Aufhören desselben wieder zu fallen. Nil 1 F. über das bisherige Maximum.

WSW., fast klar. Kaum merkl. S. ; klar. Den ganzen Tag Donner in S. in etwa 2 Lieues Entf. Nach Sonnenunterg. Than. Nach Mittern. Donner u. Wolken aus 8., Zenit klar. Einen Augen­ blick später ist Alles mit am Ort entstandenen Wolken bedeckt; 2 bis 3 Donnerschläge in nächster Nähe. Sehr starker Regen bei 8,-Wind.

8.; leicht bedeckt. S. ; leicht verschleiert. Nachts 3h Gewitter nahe in 0. ; mittelm. Regen.

N. ; bedeckt. Stille; leicht umschleiert. Stille; leicht umschleiert. Starker S. ; bedeckt.

S. ; fast klar. 8.; etwas mit Cirrus bedeckt. Kurz nach Mittern. heftiges Gew. aus SO. mit stärkstem bisher erlebtem Regen.

S. ; der Regen dauert noch fort. 8.; Himmel fast rein. S.; desgl. Vor Sonnenaufg. Regen ; einmal Morgens und einmal um >Asr hört man donnern.

S. ; halbbedeckt von Cirrostratus. S. ; klar. SSW.; ganz bedeckt; Gewitter in S. u. W. Meist 0.; Mrgs. u. Abends bed , Mittags klar. S. ; fast klar. W.; klar.

Stille; halbbedeckt.

20.0 Stille; klar. 21.9 Leichte Cirrus. 19.3 WNW.; klar. Nachts Gewitter, um 3h früh, mit starkem Regen. 22.3 SW.; ganz bedeckt, Regen. — Früh 0., später NW. ; ein Regen. 21.8 Leichter S. ; klar. 22.9 S. Cumulocirrus steigen auf. Um jAsr Donner und Regen in W. Nach Mitternacht der heftigste Regen des Jahres. 21.5 0. ; bedeckt. 21.1 Stille; fast klar. 20.8 Stille ; klar. 22.6 S. ; klar. Die Abdimia sind fort; die See­ schwalben , Cypselus und Europ. Schwalben kommen an. Nil führt kein Holz mehr. 20.2 Kaum merkl. 8.; fast rein. Nach 12" Gew. Regen bis früh. 20.8 0. ; bedeckt. 21.8 Stille; bedeckt. 21. 1 S.; halbbedeckt. Nachts 3 Donnerschläge, leichte Wolken, einige Tropfen Regen. 20. 2 S. ; Schäfchen. Es ergeben sich daraus noch folgende Mittelwerthe : August: Minima: Mittl. = 22.8, Niedr. = 20.5, Höchst. = 25 Maxima: „ = 28.3, „ = 27, „ = 29.7 Amplitude:,, = 7.2, ,, =4, „ = 7.5 Monatsmittel der Temperatur = 25.2, des Luftdrucks = 720.3 Pruyssenaere’s Reisen, 2. Hälfte.

September: Minima: Mittl. = 22.6, Niedr. = 21.5, Höchst. = 24.3 Maxima: „ = 29.7, (unsicher) Amplitude: „ = 6.3, Niedr. = 5, Höchst. = 9.3 Monatsmittel der Temperatur = 26.2 (unsicher), des Luftdrucks = 721.4.

Der mittlere Luftdruck ist hier und in der früheren Tabelle aus Tagesmitteln berechnet, zu deren Herleitung ausschliesslich das Vormittagsmaximum und das Nachmittags­ minimum benutzt sind. Die manchmal viel niedrigere Drucknotirung früh 8 Uhr ist nie berücksichtigt worden, weil die manchmal sehr gesunkene Temperatur um diese Zeit die Angabe des Aneroids ohne Zweifel erheblich beeinflusst, nämlich zu klein ausfallen lässt.

II. Barometrische Höhenbestimmungen.

Die Seehöhe von Hartüm, die naturgemäss die Grund­ lage für alle hypsometrischen Bestimmungen in unserem Gebiete abgeben muss, hat den Geographen und den Meteoro­ logen schon viel Kopfzerbrechen verursacht (s. die Zusammen­ stellungen in Geogr. Mitth., Erg.-Heft 6, S. 11 ; Erg.-Heft 13, S. 35). Man war zwar immer geneigt, den Messungen des gewissenhaften Russegger, die mit einem ausgezeichneten Barometer unter sachkundigster Behandlung erhalten waren, am meisten Credit zu schenken; da jedoch alle übrigen Messungen, darunter auch die thermohypsometrischen Russ­ egger’s selbst eine beträchtlich niedrigere Meereshöhe ergaben, so schien es doch billiger, diesen vielen, mehr oder weniger übereinstimmenden Beobachtern mehr Vertrauen zu schenken als einem einzelnen, obwohl gegen Russegger’s Siedepunkts­ bestimmungen schon das hätte misstrauisch machen können, was er in seinem Reisewerk (Bd. II, Theil 1, S. 544, Anm., und Theil 2, S. 434) von denselben sagt und was sich in seinen handschriftlichen Tagebüchern mehrfach in viel drasti­ scherem Ausdruck wiederholt findet. Erst seit einem Jahre kennt man die Seehöhe von Hartum durch ein geometrisches Nivellement von Sawakin aus über Berber, ausgeführt durch den Astronomen Ismail Bey (Statistique de l’Égypte. Année 1873; Geogr. Mitth. 1874, S. 199). Der Vereinigungspunkt des Blauen und Weissen Nil liegt danach 378 m hoch (vermuthlich bei tiefstem Wasserstand!?). Dieser Werth, der für die Stadt Hartüm noch um bis vielleicht zu 10 m zu erhöhen wäre, ist bedeutend kleiner als die von Kreil aus Russegger’s Barometerbeobachtungen durch directe und staffelweise Berechnung mit Kairo abgeleiteten Werthe (Sitzungsber. d. Wiener Ak. Math.-naturw. KL, Bd. 41, S. 382). Trotzdem kann es nicht zweifelhaft sein, dass die Russegger’schen Werthe des Luftdrucks von Hartüm, mit denen, wie man sah, die wenigen vergleichbaren de Pruyssenaere’s gut übereinstimmen, diesen Druck am zuverlässigsten dar­ stellen, denn seitdem man im Besitze von Buchan’s Isobaren­ karten ist (Transact, of the R. Society of Edinburgh, Vol. 25 ; s. auch die beiden Karten von Wojeikoff, Geogr. Mitth. Erg.-Heft 38), springt dem sie Betrachtenden sofort in die Augen, warum eine Berechnung barometrischer Beobach­ tungen mit Kairo für Hartüm immer zu hohe Werthe er­ geben muss. Diese beiden Orte liegen nämlich in allen Monaten auf ganz verschiedenen Isobaren (im Januar z. B. um 3 mm verschieden, was einer Höhendifferenz vom 33 mm entspricht). Wenn man Russegger’s Zahlen mit den von Rüppel (Reise nach Abessinien, Bd.II, S. 435) für Musawwa 5

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