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32 Dritter Theil. Wissenschaftliche Resultate.

März Stande Therm. Barom. 30 6 20 — 3*/, 38 — 31 6 17 — 3*/ 2 40.5 — April 1 18 26.5 —— 5 18 17 — 6 18 22 718.8 22 */« 34 22.8 4*/, 37 20.8 7 18 20 18.8 8 18 20.5 18.8 11 21% 32.5 21.8 4 37.5 19.8 13 22 36.4 23.0 3 V, 34.8 18.8 14 18 26 20.2 22 36 23.6 15 18 23.5 20.4 213/t 30 23.6 3*/, 35.5 21.8 16 18 18 17.8 17 18 18 17.9 22 */, 34.5 23.8 18 18 18 18.8 19 18 20.5 19.9 22 */« 30 24.8 Märzmittel des Luftdrucks = 720.5. (Die Tagesmittel des Luftdrucks nur aus dem Vorm.- u. dem Nachmittagsextrem berechnet.)

Abends zuvor einige Tropfen Kegen.

Aprilmittel der Temperatur : Minima: Mtl.=20.9; Nd. = 17; Hebst.=26.5. Maxima : Mittleres = 36.0 ? ; Niedr. = 34.3 ; Höchstes = 37.5 (unsicher). Amplituden 12 bis 17° (unsicher).

Monatsmittel = 28.5. Aprilmittel des "Luftdrucks = 721.5. NW. ; von 5b—9h bed. Himmel, um 0h bedeckt sich die Sonne aufs Neue; 2*/, h etwas Gewitterregen von N. Abds. zuv. Blitze in 0. Himmel klar. Morgens Nebel, N.-Wind; Himmel bleibt neblig. Nacht neblig, Cirrostratus, Mrgs. auch neblig. Leichte Nebel, O.-Wind. Nebel. Nebel, Windstille. Stille, Himmel klar. Ganz leichter Nebel.

Fast klar.

desgl. Klar, O.-Wind, der gewöhnlich um diese Stunde einsetzt.

Auf der vom 5. Mai bis 4. Juni dauernden Reise nach Doqa und Qedaref hat de Pruyssenaere nur an 2 Orten zum Behufe von Höhenbestimmungen beobachtet. Er las ab zu: Deberki Mai 7 um 22h Max. = 723.6 t = 35° Sl­ Min. = 719.3 36° Wold-jês Mai 16 um 20h Druck = 722.4 29 21h 723.2 30.7 22h 723.2 32 23h 722.4 33 3h 720.2 33.5 3fh 719.7 33 Aus dieser Zeit und der folgenden bis in den August liegen noch folgende Angaben über Flussschwellen und Witterung vor: Den 16. Mai beginnt der Nil zu oscilliren, den 25. wird er roth, den 26. beginnt die Schwelle des Dinder, am 27. die des Rabat. Bei der Ankunft in Karkög am 4. Juni war der Nil etwa 6 Fuss über seinem tiefsten Stand. Bis Ende Juni sehr schwache Regen, das Gras ver­ schwindet. Gewitter sind meist in Sicht, zerstreuen sich aber meist ohne oder fast ohne Regen. Winde veränderlich, bei Gewittern herrschen meist Süd-West oder West vor. In der Nacht zum 1. Juli kommt der Fluss mit Heftigkeit an und führt ungeheuere Mengen Holz mit sich, die von weit her kommen (Miśka, Tuśćk, Sycomoren &c.) und fliesst schäumend und wirbelnd mit Getöse dahin. Den folgenden Tag heftiger Regen, dem Tags darauf ein zweiter folgt. Am nächsten Tag kommen die Termiten und die Ameisen heraus, Mengen von Erdmilben und Cicindelen schwärmen wie Fliegen. Der schwarze Copus kommt allerwärts heraus Der Tribulus bildet Rasen mit Portulak, Trianthema, Corchorus. Die folgenden Tage meist schönes Wetter. Am 7. starker, am 9. schwacher Regen, den 13. gegen Abend starkes Gewitter mit Regen über dem ganzen Land. Die Tcahra ist noch nicht grün. In der Nähe des Flusses steht Tribulus in Blüthe und eine unge­ heuere Menge von Schien. Den 15. aussergewöhnlich helle Fernsicht. Der Fluss bei Loni ist noch 8 Fuss unter dem Maximum. Den 25. Nachts sehr starker Regen. Den 2. August starker Regen um >Asr; den 4. steigt der Fluss beträchtlich und führt wieder grosse Massen Holz. In der Nacht vom 6. zum 7. ziemlich starker Regen ; die folgenden Tage sind wolkig und regnerisch ohne starke Güsse. In der Nacht vom 10. zum 11. etwas stärkerer Regen; vom 14. zum 15. starker Regen mit dem stärksten Wind, den wir noch gehabt haben.

Tabelle VIII. Meteorologische Beobachtungen zu Karkög im August und September 1864.

Aug. Stunde Therm. Barom.

14 18 21.5 — 3% 28 — 15 18 22.5 — ЗУ, 28 — 16 18 22 — 22 27 721.9 ЗУ, 28.5 19.9 5 — —— 17 18 20.5 — 22 26 721.9 ЗУ, 27.4 19.2 6 26.8 — 18 18 22 — 22 25.5 721.7 3*/, 28 19.5 19 18 21 __ 21 25.8 20.7 ЗУ, 28.8 19.7 20 18 21 — 22 25 721.8 3*/, 27 20.1 21 18 22 19.9 22 26.5 21.6 3*/, 28.7 19.9 6 28.3 — 22 18 21.5 — 22 27.5 721.9 23 18 23 — 22 28.3 19.7 3*/, 27 18.9 24 18 21.5 20.7 20 */, 23 19.5 22 27.5 20.6 5 29 19.2 25 18 23 19.4 22 28.5 21.6 З1/, 29.7 19.7 Himmel ziemlich klar. Früh 15h Gewitter.

Bedeckt. Wind S. Aufgehellt. Mitternacht Gewitter und Regen.

W. Bedeckt, später klärt es sich auf und S. S., Cirrus, umschleierter Himmel. SW. Klar, einige kleine Nimbus. Regen und Gewitter, sehr leichte Nimbus, musikalischer Donner. Der Regen erreicht kaum den Boden, erst nach Sonnenuntergang benetzt er. Nachts Gewitter u. etwas Regen. Leichter S. Bedeckt von Stratonimbus. Leichter SW.; Leicht verschleiert. Mittags­ stille. Schäfchen. Sehr schwacher SW., klar, einige Cirrus am Żenith, einige Cumulus am Horizont. Fluss vorige Nacht um 48 Centim. gefallen. Kaum merkl. N.-Brise. Hohe unbewegliche Schäfchen, einzelne Nimbus in W. Nachts leicht umschleiert, zerstr. Cirrus. Frischer S. S., bedeckt von Cirrostratus. Leichter S., bedeckt. Nach Mitternacht etwas Gewitter mit 2 oder 3 unbedeutenden Regen. Früh frischer SSW., bedeckt.

SSW.; halbumschleiert. SW.; klar. Der Nil hat seine Höhe wieder erreicht. llh Nachts heftiger Wind. Wolken­ kappe, der Horizont ringsum 2 bis 4° hoch frei, starke Gewitterregen bis früh. Wind W.

Frischer SSW. Leicht verschleiert. Frischer SW., einige Cirrus. Nachts wenig Regen ohne Gewitter. Sehr schwacher W. ; leichte Cirrus. Leichter SSW., ganz klar. Stille; leicht umschleiert. Stille; Cirrus.

Frischer S. ; ganz klar. Frischer SW.; einige Cirrocumulus. Stille, halbbewölkt. Stille, bedeckt. Der Nil beginnt merklich zu oscilliren.

Leichter SW., bedeckt. Leichter ONO., bedeckt. Leichter SSW., bedeckt.

SSW. ; klar, leichte Cirrus. SSW. ; leichte Cirrus umschl. den Himmel. Leichter SSW. ; bedeckt. Frischer S.; klar. Sehrschw. SO. ; leichte Cirrus, Nachts Wetter!.; Himmel ilmschl. ; Luft drückend heiss.

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