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66 schloss er den Blutbund und marschierte mit ihm und seinen 1500 Mann weiter. An der Spitze von 3600 Mann zog er in Kubbi ein, das zum Gebiet des Fiirsten Gambari gehórte. Dieser war Gefangener in Balir el ghasal; sein Sohn Gomaa ging Hauasch entgegen, schloss den Blutbund mit ihm ab und bat ihn, bei der Regierung die Freilassung seines Vaters zu vermittelm Hauasch erfuhr hier, dass die Niedermetzelung der Garnison in Tangasi auf Veranlassung des dortigen Fiirsten Jangara von dem Mambettufursten Mambanga, dessen Gebiet sieli liinter Tangasi befindet, in’s Werk gesetzt worden war. Er zog nun gegen Tangasi, schlug dort Jangara, nahm ihn gefangen und stellte eine Untersuchung iiber die Niedermetzlung der Chutarije an. Auf Grund dieser Untersuchung machte er sich gegen Mambanga auf. Dieser stand auf der Grenze des Abramolandes und wurde von Hauasch so plótzlich angegriffen, dass er sein Lager yerlassen und in das Innere von Abramo entfliehen musste. Der Major verfolgte ihn 17 Tage lang; da er ihn aber nicht einholen konnte, machte er in dem ehemaligen Hauptort Mambanga’s bei dem Fiirsten Mboró Halt und schloss mit diesem den Blutbund. Er baute hier eine befestigte Station, legte seine 45 Mann hinein und entsandte die schwarzen Hiilfstruppen unter dem Befehle eines gewissen Muhammed Abdu, um die Stationen von Mambettu einzurichten und zu befestigen. Gestarkt durch das Biindnis mit Mboro, erwartete Hauasch den Mambanga. Dieser that sein Móglichstes, um seinen Gegner einzuschiichtern und von seiner Verfolgung abzuhalten. Eines Tages kam ein Bote vom Fiirsten an Hauasch, brachte ihm die Łiblichen Geschenke und zeigte ihm vier mit gehacktem Stroił gefiillte Korbę mit den Worten: »Mein Herr lasst dir sagen, dass seine Leute so zahlreich sind, wie das Stroh, das du vor dir siehst; er will lieber dein Freund sein, ais dein Feind und rat dir in deinem Interesse, von seiner Verfolgung abzustehen.« Der Major Hauasch zog aus seiner Tasche ein Biichschen mit Wachsstreichhólzern, gab dem Boten Geschenke fiir Mambanga und sagte: »Wenn du bei deinem Herm an-