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35 eigentum, und alle Eingeborenen mussten es unmittelbar nach der Jagd ohne jedwede Entschadigung an die Regierungsmagazine abliefern. Warum, wird man fragen, gab sich da der Schwarze iiberhaupt noch die Miihe, Elefanten zu jagen? Allerdings jagt der Eingeborene den Elefanten weniger seines Elfenbeins ais seines Fleisches und Fettes wegen, die ihm reiche Nahrung liefern. Vor der Monopolisierung pflegte er das Elfenbein an die Handler gegen Glasperlen oder eine Flasche schlechten Alkohols zu vertauschen, wenn er es nicht wie manche Hauptlinge oder Duodezkónige um seine Hiitte ais Balustradę pflanzte, abgesehen nattirlich von Landem wie Uganda und Unjoro, die mit der Kiiste in Handelsbeziehungen standen. Spater war der Schwarze gezwungen, Elefanten zu jagen, denn die Regierung verlangte von ihm Elfenbein ais Tribut und er musste die geforderte Menge, um Ruhe und Frieden zu haben, liefern.

Die Monopolisierung hat dem schwarzen Eingeborenen viel weniger geschadet, ais dem intelligenteren Araber, der aus dem Verkaufe des Elfenbeins auf dem Markt in Chartum seinen schónen Nutzen hatte ziehen kónnen. Die Straussenfedern mussten gleich dem Elfenbein an die Regierungsmagazine abgeliefert werden; doch bezahlte man sie zur Halfte, wahrend die andere Regierungsgefalle war. Und zwar geschah die Bezahlung zu folgenden Satzen: Das Rotl weisser Federn bester Qualitat, namens Awam zu 18 Thalern = 76 Fr. Das Rotl schwarzer Federn bester Qualitat, namens assuad, zu 12 Thalern = 51 Fr. Das Rotl gewóhnlicher grauer Federn, namens rebeda, zu 3 Thalern = 12.50 Fr. Diese Preise wurden nicht in bar bezahlt, sondern in Waren jeder Art, welche die landlaufige Miinze in der Aequatorialprovinz darstellten, in der auch die Gehalter der Beamten und der Sold der Truppen ausgezahlt wurde. Die nach Chartum abgehenden Schifife nahmen Elfenbein, Straussenfedern, Ochsenfelle und einige 3'

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