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bestimmt sei und zeigte ihm mein Ernennungsschreiben mit den Worten: Ich stehe zu Ihren Befehlen. — Ich hatte ihn beim Eintritt italienisch begriisst, er hórte mich bis zu Ende an und sagte dann:

Sie sprechen italienisch, wie ich hóre? Ja, mein Herr. Er nickte mit dem Kopfe ais Zeichen der Befriedigung, und ich iibergab ihm dann ein Schreiben von einem Freunde, Herrn Giacomo Lumbroso, Generaldirektor der Post in Chartum, durch welches er mich an Emin Bey empfahl. Es scheint, dass Herr Lumbroso in diesem Schreiben bemerkt hatte, ich sei italienischer Nationalitat, denn kaum hatte Emin Bey das Schreiben gelesen, ais er sagte:

Sie sind Europaer, Italiener? Auf meine bejahende Antwort fragte er mich, wie es ge- kommen sei, dass ich mich in diese Gegenden verirrt habe und noch dazu fur ein so unbedeutendes Gehalt und ob ich keinen anderen Zweck verfolge.

Ich antwortete bejahend, indem ich ihm die Verhaltnisse auseinandersetzte.

Gut, sagte er, ich hoffe, dass wir zusammen etwas zu Stande bringen kónnen, und fiigte dann hinzu: Haben Sie meine Stationen Schambe und Bór gesehen? sind sie in gutem Stande? geht dort alles ordentlich zu?

Ja, mein Herr; die beiden Stationen sind schón, sehr gut gehalten und es herrscht dort die vollkommenste Ordnung.

Ais ich mich nach dem Kaffee zuriickziehen wollte, hielt er mich zuriick und sagte: Sie begreifen, dass es hier weder ein Hotel noch ein Restaurant giebt; ich kann Ihnen Wohnung nicht anbieten, denn es fehlt mir an Raum. Sie kónnen aber in dem Hause wohnen, das Ihr Vorganger inne hat und das Ihnen nach seiner Abreise ausschliesslich gehóren wird; es ist zwei Schritte von dem meinigen. Was das Essen anlangt, so kónnen Sie zu mir kommen, wenn es Ihnen angenehm ist; es wird stets ein Platz

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