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---218 ---wird; sein Haupt wird auf eine Pikę gesteckt und ais Trophae ausgestellt.
Der Fali von Chartum ist unzweifelhaft durch das Nachlassen in der Wachsamkeit verursacht worden; hatte man nur zwei Tage noch ausgehalten, so hatten die vielen Tausende, die durch diese Nachlassigkeit ihr Leben verloren, gerettet werden kónnen, denn am 26. Januar erschien der Oberst Wilson im Angesicht von Chartum mit zwei Dampfern und sollte bald von dem General Earle, der die Vorhut des Ersatz-Heeres kommandierte, gefolgt werden. Obwohl der Festungsgraben wahrend der Nacht ausgeftillt worden war, so hatte das Eindringen der ersten Derwische in Chartum jene schweren Folgen nicht haben kónnen, wenn die Truppen zur rechten Zeit Widerstand geleistet hatten; aber die Verwirrung, die bei der ersten Ueberraschung sofort unter ihnen ausbrach, der Mangel an Geistesgegenwart und Kaltbliitigkeit bei den hóheren Offizieren liessen den Derwischen Zeit, sich auf die Thorwache zu stiirzen und das Thor zu óffnen, sodass die Rebellen wie eine Sturmflut hereinstrómen konnten. Etwas mehr Geistes gegenwart und etwas weniger Panik hatten, wie man wohl behaupten darf, geniigt, die ersten Derwische zuriickzutreiben und die Bresche bis zur Ankunft von Hiilfe zu behaupten.
Der erste Tag war natiirlich der Pliinderung gewidmet, und alles, was Chartum enthielt, fiel teils den Rebellen in die Hande, teils kam es in das Beit el Mai des Mahdi. Am folgenden Tage befahl Mohammed Ahmed, die Leichen zu begraben. Aber wenn es sich nicht um Kampf oder Pliinderung handelte, verweigerten die Derwische den Gehorsam und begniigten sich, die Leichen teils zu verbrennen, teils in Brunnen oder in den Nil zu werfen.
Schon ein ganzes Jahr lang verteidigte sich die Provinz Dongola hartnackig gegen die Mahdisten. Der Gouverneur hatte gebeten, ihm Verstarkungen zu schicken oder aber ihn zu ermachtigen, die Provinz raumen zu diirfen; jedoch mit Riicksicht auf den Durchzug des englischen Entsatzheeres war er aufgefordert worden, sich so lange wie móglich zu halten, ohne dass man ihm