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208 Mohammed ihm erschienen sei, ihm befohlen habe, am nachsten Tage die Schlacht zu beginnen und ihm den Sieg verheissen habe. Er befahl also seinen Emiren, ihre Truppen fur die Schlacht am nachsten Tage bereit zu halten. Am 5. November hatte Hicks Pascha, dessen Heer schon seit zwei Tagen kein Wasser mehr hatte, beschlossen, die Mahdisten bei el Birke anzugreifen. Kaum hatte sich das Heer aus dem Lager von Schikan in Bewegung gesetzt, ais es von den zahllosen Horden des Mahdi umringt wurde. Dieser deutete mit seinem Schwert auf das feindliche Heer und rief den Seinen zu: »Vorwarts gegen die Unglaubigen, der Sieg gehórt euch.« Thatsachlich verblieb der Sieg den Mah disten, und in dem schrecklichen Gemetzel, welches dem ersten Anprall der etwa 100 000 Mann starken Derwische folgte, wurde das Heer von Hicks Pascha in weniger ais einer Stunde vollstandig vernichtet. Waffen und Munition, Lebensmittel und alles Gepack der Aegypter fiel in die Hande der Mahdisten, die mit ihrem Oberhaupt nach el Obeid zuriickkehrten.
In der Provinz Darfur behauptete sich Slatin Bey mit seinen Truppen und denen von Schaka in Dara und lieferte den Mahdisten bestandig Gefechte, bis nach der Vernichtung von Hicks Pascha der Mahdi seinen Vetter Mohammed Chalid Soghal zum Emir von Darfur ernannte und ihm Briefe an Ssaid Bey Gomaa, den Gouverneur von Darfur, und Slatin Bey, den Gouverneur von Dara, mitgab. Mohammed Chalid verliess Kordofan mit einem grossen Heere von Beduinen aus den Stammen der Maalije und Reseikat samt ihren Oberschechs Abu Ssinn Hamed Duda und Madibbu. Vor Dara angelangt, sandte Mohammed Chalid seine Briefe an Slatin Bey und die Ober-Offiziere und riet ihnen, sich zu ergeben. Wahrend der Nacht gelang es ihm, mit einigen seiner Leute in die Stadt einzudringen, worauf er Slatin in seinem Hause aufsuchte, ihm alle Siege des Mahdi aufzahlte und ihm schliesslich riet, seinen nutzlosen Widerstand nicht langer fortzusetzen. Slatin war zu Ende, Hiilfe durfte er von keiner Seite mehr erwarten. Er legte darum die Aufforderung Chalid’s seinen