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— igi — einstimmig wiederholte, mit jenem unwiderstehlichen Mut und Ungestum des Ssudanarabers in ihrem rasenden Fanatismus auf die Soldaten, welclie gleich beim ersten Anprall ihre Kaltbliitigkeit und Ordnung verloren und sich niedermetzeln liessen. Nur wenige Mann konnten fliehend das Stromufer gewinnen, hangten sich an die Taue u. s. w. des Dampfers und retteten sich so vor den verfolgenden Derwischen. Sobald Abu el Sseud beim Anblick der ersten Fliichtlinge das Unheil ahnte, liess er den Anker heben, sodass das Schiff mit denen, die sich darauf befanden und noch darauf zuriickkehren konnten, rechtzeitig entkam.
Bei der Ankunft Abu el Sseud’s in Chartum verbreitete sich die Nachricht von der Niederlage wie ein Lauffeuer durch die Stadt und die Panik und Unordnung nahm nun ihren Gang. Retif hatte nicht im entferntesten diesen Ausgang erwartet, und die Verwirrung, welche jetzt in Chartum zu herrschen begann, beunruhigte ihn. Er liess verkleidete Polizeibeamte in grosser Anzahl durch die Stadt gehen mit dem Befehl, alle, welche vom Mahdi redeten, zu verhaften. Dies war der Beginn der Schreckensherrschaft in der Hauptstadt des Ssudan, die bis dahin noch still und ruhig gewesen war.
Die Maskę war endlich abgeworfen, es war klar, dass die Regierung nun handeln wollte. Da der Mahdi sich aber nicht mehr sicher glaubte, verliess er den Ort und begab sich mit seiner Familie und allen Anhangern nacli dem Berge Gadir in der Provinz Faschóda. Sein alterer Bruder, der Schiffsbauer, wurde bestiirzt, ais er das Geschehene vernahm und hórte nicht auf, seinem Bruder vorzuwerfen, dass er ihn und die Seinigen in’s Ungliick gestiirzt habe. Auf diese Vorwtirfe erwiderte Mo hammed Ahmed: »Hada ma arad allah bihi« (»das ist Gottes Wille«). Der arme Lupton Bey sah damals die Menge den Strom bei Kawa iiberschreiten und teilte Emin Bey das Vorgefallene mit. Dieser schrieb dann nach Chartum und warnte die Regierung wegen des Vorfalls, dessen ganz.e Tragweite er voraussah.