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— i Si — alles in nattirlicher Grósse, sind von reinem Ssennarer Golde, fein in Filigran gearbeitet, derart, dass die Flugel in Bewegung gesetzt werden konnten, wenn man an eine Feder driickte. A. G. zeigt die Platte dem Tóchterchen mit den Worten: »Dies ist ein Geschenk fur dich, nimm es von mir, den du fur deinen Onkel ansehen kannst«; und zum Gouverneur, der sieli widersetzen zu wollen scliien, fuhr er fort: »Im Namen Gottes, erziime dich nicht; Gott soli mich bewahren, dir ein Geschenk zu machen, das ist nur fur das kleine Fraulein, das so nett ist und das ich wie meine Nichte liebe; du musst ihr schon dieses kleine Spielzeug lassen, damit sie sieli mit ihm unterhalten kann.« Der Gouverneur sagte nichts mehr und liess dem Verfuhrer ein Glas Syrup anbieten. Ais A. G. von ihm wegging, sagte er zu seinen Kumpanen: »Das Kameel hat die Alika (Ration) gefressen, jetzt kónnt ihr ihm eure reichen.« Seitdem wurde M. Bey wie die andern, absolvierte jene Stufenleiter und machte sein Gliick.
H. Bey, Chef einer anderen Provinz, hatte derart gewirtschaftet, dass die Eingeborenen sich iiber ihn beim General-Gouverneur in Chartum beklagten, worauf eine Untersuchung angeordnet wurde. Der mit der Untersuchung beauftragte Beamte kommt bei H. Bey an; sie . . . dinieren zusammen und bei seiner Riickkehr nacli Chartum reicht unser Untersuchungsbeamter einen Bericht ein, in welchem konstatiert ist, dass in H. Bey’s Provinz alles in der schónsten Ordnung zugeht. Bose Zungen haben allerdings behauptet, dass der Untersuchungsbeamte auf seiner Riickreise nach Chartum von einer gewissen Anzahl Thaler begleitet worden sei.
Die Ursachen der Unzufriedenheit waren demnach vielfach, und der Araber des Ssudan besitzt nicht die Geduld seinesStammesbruders in Aegypten. Ein dreiviertel Jahrhundert war beinahe verflossen, und der Sturm wartete nur auf den Windhauch, der ihn entfesseln sollte. Der Mann, der die angesammelte Elektrizitat zur Entziindung bringen und die machtige Umwalzung herbeifiihren sollte, erschien plótzlich in der trotz allem sympathischen Gestalt des Mohammed Ahmed, des Mahdi oder Propheteri.