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173 geben seine Sorglosigkeit und Unthatigkeit angesichts der immer weiter um sieli greifenden Rebellion, die Ziigellosigkeit der Soldaten und' die willkurliche Art und Weise seiner Verwaltung der Vermutung einer gewissen Besitzergreifung des Ssudan durch Gordon Pascha Raum.
Wenn dies auch nicht der Fali ist, wie wir gern glauben móchten, so steht doch zu befurchten, dass Gordon Pascha’s Politik in kurzer Zeit den Verlust des ganzen Ssudan fur Aegypten herbeifuhren kann oder wenigstens, dass ebenso schweres Unheil daraus entsteht, wie es seiner Zeit durch Munzinger angerichtet wurde. Das ist das Unheil, was wir befurchten. Die Berechtigung unserer Beftirchtung wird man verstehen, wenn wir diesem schon sehr dunklen Bilde die folgenden Erwagungen anfiigen: Die bevorstehende Ankunft der Abessinier, wćlche mit imposanter Heeresmacht zur Verfolgung des Wad Danakil heranziehen, der Mangel an geniigenden Truppen an der Grenze, die Empórung, welche in dem grossen Stamm der Hadendoa ausbrechen kann und nur auf einen unbedeutenden Anstoss wartet, die Eroberung von Dara, Schaka und Bahr el ghasal durch den Solin des Sobeir, der mit Nur Angara eben in Darfur erschienen ist, wo der grósste Teil der Garnison vernichtet wurde, der anarchische Zustand von Kordofan, welches Dank der Anwesenheit des Schwagers Sobeir’s und der Unruhen unter den Kabablsch sich bald mit diesem Mannę verbinden und offen empóren wird, machen unsere Beftirchtung um so begriindeter, ais es keinen Beamten giebt, auf welchen man im gegebenen Augenblick fur die Unterdriickung der Unordnung zahlen kónnte. Die Beamten, welche el Taka vertreten, sind zu gut bekannt, ais dass man sie zu nennen brauchte. Derjenige, welcher die Provinz bereist, ist der Baschkatib; fur Chartum giebt es nur den Direktor des Arsenals und Mohammed Pascha Hassan, den friiheren Vorsteher der Kaufleute.
In dieser traurigen Lagę bitten wir Se. Hoheit den Chedive, die schleunigsten und wirksamsten Massregeln zur Begegnung aller