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ió5 Pascha’s, eine Menge Opfer, unter welchen der General-Gouverneur sełbst sich befand.
Die Verwaltung Mussa Pascha’s war rein militarisch. In dieser Hinsicht hat er viel geleistet, aber der Handel empfing keinen neuen Anstoss und die allgemeine Lagę des Landes blieb die gleiche.
Gleichzeitig mit der Cholera im Ssudan wiitete in Aegypten eine schreckliche Viehseuche und man war gezwungen, eine regelrechte Jagd auf Rindvieh im Ssudan zu veranstalten, um Aegypten neue Zufuhr zu verschaffen. Zu diesem Behufe wurden Truppen in kleinen Abteilungen in Zwischenraumen von 3 Stunden den Nil entlang aufgestellt, welche alle Rinder in ihrem Bezirk konfiszieren und nach Aegypten schaffen mussten.
Die Verwaltung Gafar Pascha Ssadiks, des Nachfolgers Mussa Pascha’s, war nicht von langer Dauer; er wurde von Gafar Pascha Mas’har ais General-Gouverneur des Ssudan ersetzt und diesem Ali Fadli Pascha ais Unter-Gouverneur beigegeben. Die Belehnung Gafars wurde in Chartum von Schahin Pascha, einem Spezialabgesandten des Chedive, feierlich vollzogen. Vor seiner Riickreise konnte Schahin die freiwillige Unterwerfung des Małek el Nassir, des Hauptlings des Tagala-Gebirges, entgegen nehmen, den man vergeblich gesucht hatte durch Waffengewalt zu unterwerfen. Die Verwaltung Mas’har Pascha’s war fur das Land in jeder Beziehung gliicklicher und wohlthatiger ais die seiner Vorganger. Er wusste die Sachlage richtig zu beurteilen und hatte zu dem Sklavenhandel ein Auge zugedriickt, weshalb er wahrend seiner sechsjahrigen Amtsthatigkeit weder einen Aufstand zu unterdriicken, noch einen Feldzug zu fuhren hatte. Der Handel erhielt einen neuen Aufschwung und konnte sich im Schutze der allgemeinen Sicherheit machtig entwickeln. Mas’har war bei allen Vólkerschaften des Ssudan sehr beliebt und sein Abgang wurde deshalb aufrichtig bedauert.
Seit dem Beginn seiner Verwaltung hatte er aufVerlangen des Chedive eine Sammlung von merkwiirdigen und interessanten und