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84 des Major Hauasch sehr gut gediehen. Von der Entwickelung der Maiskultur, die Emin zu verdanken ist, wollen wir hier nicht weiter sprechen. Die Baumwolle zumal wurde uns in der Folgezeit von grósstem Nutzen, ais wir infolge der Stórung unserer Verbindung mit Chartum gezwungen waren, fur unsere Bekleidung selbst zu sorgen. Die Reiskultur allerdings entwickelte sich niemals in besonderem Grade, obwohl sie sehr gut gelungen war. Sie verlangte eine gewisse Arbeit, wahrend die Kórnerfriichte, wie Mais, Duchn, Bohnen und Sesam, die sie ersetzen konnten, in solchem Ueberfluss vorhanden waren, dass man sie bisweilen wegwerfen musste, da sie in den Magazinen verdarben. Und trotzdem waren die sumpfigen Umgebungen von Schambe und Lado und die im Winter uberschwemmten Teile die fur die Reiskultur geeignetsten Landereien, die man sich denken kann; sie wiirden erhebliche Mengen haben produzieren kónnen. Um die landwirtschaftliche Lagę des Landes vorteilhaft zu verbessern, hatte Emin die Regierung in Kairo mehrmals gebeten, einige tausend chinesischer Kulis nach Aequatoria zu schicken. Ware dieses Projekt angenommen worden, so hatte man mit Sicherheit auf eine glanzende Zukunft des Landes rechnen kónnen. Aber die Lagę Aegyptens (es war 1881— 82) erlaubte der Regierung nicht, an solche Dinge zu denken, und auf den letzten Brief Emins antwortete der General Stone Pascha, dass der Chedive zwar seinen Vorschlag zu schatzen wisse, dass aber die Umstande ihn zwangen, seine Ausfiihrung auf spater zu verschieben. Man weiss, was spater geschah, und der Plan Emins biieb immer im Stadium des Projektes.
Wir glauben uns iiber diesen Gegenstand geniigend verbreitet zu haben und wollen jetzt den fur einen Augenblick unterbrochenen Faden unserer Erzahlung wieder aufnehmen.