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Konzeſſionen wurden nur noch an engliſche Geſellſchaften ver— geben. Unter ſolchen Umſtänden iſt der freie Handel im Sudan allen Nichtengländern faſt unmöglich gemacht. Während der Im—⸗ port nach dem Sudan 1913 aus England und den engliſchen Kolonien, hauptſächlich Aden und Oſtindien, rund 848000 ägypt. Pfund ausmachte, betrug er für alle übrigen Teilnehmer, inkl.
Amerika zuſammen knapp den achten Teil davon, 101641 ägypt.
Pfund. So geſtaltet ſich in der Wirklichkeit jene von Cromer verſprochene Gleichſtellung der Europäer in dem Sudanhandel.
Vor zweiunddreißig Jahren zwang die engliſche Regierung Agypten, den Sudan aufzugeben; daß er ein teurer, nutzloſer Be— ſitz ſei, war damals die Anſicht der engliſchen Landeskenner, die auf die Entſchließung der heimiſchen Regierung vielleicht nicht ohne Einfluß geblieben war. Die Anſichten haben ſich ſeitdem ge— ändert. Heute gilt der Sudan als ein Zukunftsland; heute iſt er das größte Produktionsgebiet der Erde für Gummi arabicum!
und Elfenbein. Der Ertrag der Baumwolle hat ſich in zwei Jahren faſt verdoppelt', und ihr Anbau ſteht vor einem unabſehbaren Auf— ſchwung, wenn einmal die gigantiſchen Bewäſſerungsprojekte (für 13 Millionen ägyptiſche Pfund) ausgeführt werden, die dem Lande 1 Million acre neues Kulturland ſchaffen ſollen. Auch der Gold— reichtum des Sudan iſt keine Mythe mehr, ſeitdem die Minen von Gebeit' und beſonders Umm Nebadi' ihre Schätze enthüllt 11912: 603 511 ägypt. Pfund, 1913 nur 371528.
2 1912: 88 549, 1913: 152110. b An der Bahn Nil Rotes Meer, 115 km von Port Sudan. Oſtlich von Station VI der Wüſtenbahn Wadi Halfa— Abu Hamed.
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