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An 15. September wurden es dreiunddreißig Jahre, daß die
engliſchen Truppen in Kairo eingezogen ſind, und damit hat
in der wechſelreichen Geſchichte des alten Nillandes wieder einmal
eine neue Periode begonnen.
Nach der engliſchen Darſtellung ſieht es ſo aus, als ob dieſe
Beſetzung Agyptens mehr durch eine Kette von Zufälligkeiten zu—
ſtande gekommen ſei, daß nämlich die Londoner Regierung durch
den Gang der Ereigniffe im Nillande behufs Wiederherſtellung und
Aufrechterhaltung der Ordnung daſelbſt und ſomit in letzter Linie
im eigenſten Intereſſe von Europa zu der Okkupation gezwungen
worden ſei. In Wahrheit aber war ſie das Endziel einer für Eng—
lands Intereſſen als notwendig erkannten, und abgeſehen von eini—
gen Schwankungen rückſichtslos durchgeführten Politik.
Seitdem mit der Feſtigung und Ausbreitung der engliſchen Macht in Indien Agypten immer mehr das Durchgangsland
dorthin für England geworden war, war auch der Plan, es in
engliſche Hände zu bringen, mehr oder minder ernſt in England
erörtert worden. Wir können Lord Eromers Behauptung Modern Egypt I, 91) auf ſich beruhen laſſen, daß ſchon Napoleon III. im
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