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den, aber ausſchließlich für die Zwecke des Bahnbaues nach Me: dina, der in dieſem Jahre wirklich erſtaunliche Fortſchritte machte. Mit den Türken, fürchtete man, würde ein deutſches Armeekorps kommen, und lächerlich umſtändliche Paßvorſchriften für Suez waren noch jahrelang eine Folge dieſer Angſt. Beim Beginn der Affäre war der Khedive, der befürchtete, daß Cromer feine Inter— vention in Konſtantinopel beanſpruchen würde, raſch nach der Dafe Siwa gereiſt in der ausgeſprochenen Hoffnung, daß die Sache bis zu ſeiner Rückkehr zu Ende gegangen ſein würde. Sie kam aber anders. Was die Nervoſität Cromers bei ihrer Behandlung ſteigerte, war die Erkenntnis, daß im Falle eines Zuſammenſtoßes mit den Türken, woran dieſe aber gar nicht dachten, auf die ägyp— tiſchen Truppen nicht zu zählen ſein würde; von Offizieren ſoll ſo— gar ein Anſchlag auf das Arſenal von Khartum geplant geweſen ſein. Er ließ darum, da die Negerbataillone für alle Fälle im Su— dan bleiben mußten, das Korps der Coaſt Guards, einer auf Ka: melen berittenen Grenzſchutztruppe, an die öſtliche Grenze rücken; außerdem wurde ein engliſcher Kreuzer, Diana, nach Akaba ge— ſchickt. Doch kam es diesmal nicht zur Beſchießung, ſondern erſt ſechs Jahre ſpäter im Tripoliskrieg, wo die Italiener das wehr— loſe Fort, ein ſchönes Baudenkmal des Mittelalters — von dem Mamlukenſultan Kanſuh el Ghori erbaut — zuſammenſchoſ— ſen ſamt einem kleinen Dampfboot.

So hatte Cromer aus der urſprünglich harmloſen Sache, die durch die beiderſeitigen Grenzbehörden ſehr gut hätte geordnet werden können, eine Haupt- und Staatsaktion gemacht und mit 41

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