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[andLords!]fromhearingthetruthfrom their own countrymen.

Die Servilität, auch der höheren engliſchen Beamten, ihm gegen: über wurde geradezu grotesk, derſelben Leute, die gegen andere Menſchen, Europäer oder Eingeborene, mit einem Hochmut auf— traten, der den der alten Paſchas noch überbot. Eromers Jahresberichte für London wurden von dem Leiter des Unterrichtsminiſte⸗ riums amtlich als Muſter des engliſchen Stiles geprieſen und in den Schulen als klaſſiſche Lektüre eingeführt. Einen Rat oder Einſpruch, geſchweige denn Oppoſition, wagte bei dem Allgewal— tigen ſchon lange niemand mehr. Es ſoll ſogar ſein Grundſatz geweſen ſein, nur darum junge, mit dem Lande unbekannte Leute zu Beamten zu nehmen, damit ſie ihm nicht opponieren konnten (Dicey, 189). Er nahm aber vielfach Leute, die nicht bloß das Land nicht kannten, ſondern die überhaupt nichts kannten. Aus den Deklamationen der nationaliſtiſchen Preſſe machte er ſich nichts, aber deſto empfindlicher wurde er gegen die Kritik, die ſich in England immer ſtärker gegen ſeinen Autokratismus regte. Seine geradezu krankhaft gewordene Geſchäftigkeit verurſachte allgemeine Unraſt und ſeine geſteigerte Nervoſität verleitete ihn zu allerlei Mißgriffen, von denen die Behandlung der Affäre von Denſchawai (Sommer 1906) einer der ſchlimmſten war. Bauern in dieſem weltabgelegenen Dorfe hatten angetrunkene engliſche Offiziere geprügelt; einer von ihnen war am Herzſchlag geſtorben. Cromer, der, durch allerlei kleine Zwiſchenfälle aufgeregt, ſich in die fixe Idee einer gegen ihn gerichteten allgemeinen Verſchwörung hinein⸗ gelebt hatte, ließ nach einem unwürdigen Gerichts verfahren vier 31

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