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gefichts des Mißtrauens der europäiſchen Mächte, befonders Frank⸗ reichs, aber auch des Sultans. Das erftere fragte tatfächlich ſchon am 20. September in recht beſtimmter Form an, was die eng— liſchen Abſichten bezüglich Agyptens ſeien. So wurde denn, an— geblich nur wenige Stunden nach der Schlacht (Eromer J, 331) Mallet aufgefordert, Vorſchläge über die künftige Verwaltung des Landes zu machen, und gleichzeitig der Botſchafter Dufferin in Konſtantinopel zwecks Beruhigung des Sultans informiert, daß „die Regierung die baldige Zurückziehung der Truppen in Erwägung ziehe“. Einundeinhalb Monat ſpäter wurde er „on special mission“ nach Agypten geſchickt. Schon nach drei Mo: naten — er blieb im ganzen nur fünf, vom 6. November 1882 bis Mai 1883 — war er imſtande, der Londoner Regierung ein detailliertes Projekt vorzulegen über die in Agypten einzuführende Reformpolitik, für die die Aufrechterhaltung der engliſchen Derr-ſchaft auf unbeſtimmte Zeit die Grundbedingung ſei. Nach der ausdrücklichen Inſtruktion des Miniſteriums durfte er aber dieſen Schlußſatz in ſeinem Memorandum nicht ausſprechen (Eromer J, 342). Unklar war man ſich anſcheinend nur darüber geweſen, in welcher Weiſe der neue Beſitz zu verwalten ſei, ob wie die indiſchen Eingeborenenſtaaten durch eingeborene Beamte unter der Aufſicht von einigen wenigen hohen engliſchen oder direkt durch Einſetzung einer größeren Anzahl Engländer.

Lord Dufferin war für das erſte Syſtem; auch ſein Nachfolger Baring⸗Cromer behielt es ſpäter noch bei, wohl mehr nolens denn volens, bis er zu dem zweiten übergehen konnte. Abgeſehen von.

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