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KAPITEL V.

Von Asmara nach Cheren.

Am Sonntag, den 25. Januar, vormittags hatte ich hei dem Herrn Generalgouverneur das Gabelfrühstück eingenommen und ihn ersucht, meine Weiterreise nach Cheren für den nächsten Tag gestatten zu wollen. Er hatte alle erforderlichen Transportmittel seitens der Regierung zu diesem Zwecke mir zur Verfügung gestellt. Schon am Nachmittage desselben Tages wurde mein umfangreiches Gepäck durch eingeborene Soldaten (askari, plur. asker) abgeholt. Und, als ich an der Abendtafel meines Hotels saß, erschien noch einmal ein Bote Sr. Exzellenz, um in einem Briefe mir folgende freundlichen Abschiedsworte zu sagen: II R. Commissario civile della colonia Eritrea. Dimanche soir.

Cher Monsieur! On vient de me dire, que tout a ete arrange selon vos desirs et nos ordres. II ne me reste donc qu’ä vous souhaiter le bon voyage en vous priant de bien vouloir, tant que vous serez dans la colonie, vous adresser a moi meme pour tout ce qui peut vous etre necessaire ou agreable.

Votre devoue Martini. Den Abend brachte ich noch mit den mir bekannt gewordenen Herren im Klub zu, und am nächsten Morgen früh, bei klarstem Wetter, erfolgte meine Abreise. Es stand vor meiner Tür ein kleines Kabriolett, geführt von einem Askari, und dann ein gesatteltes Maultier für meinen ersten Diener Hassan. Der zweite Diener Mursi, als Aufseher über mein Gepäck, war mit der Kolonne bereits voraus. Diese bestand aus zwei 27

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