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vertrauten Leuten keinen festen Sammelpunkt auf die Dauer zu bieten vermochte, weil er eben nicht ihres Blutes und ihres Glaubens war. Schon im März stellte Gordon den Antrag in Kairo, diesen Zuber ihm zur Hilfe zu senden, unter der Ernennung als General-Gouverneur für den Sudan.
Doch dieser wiederholt eingebrachte Vorschlag wurde zu Gordons schmerzlicher Bekümmernis seitens der ägyptischen Regierung ebensooft abgelehnt.
Es geschah dieses unter dem Drucke Englands, welches mit dem positiven Teile von Gordons Instruktion, im Grunde seiner Seele doch nicht einverstanden war. Es wünschte zur Zeit kein neues, festes Regiment im Sudan, am wenigsten ein solches, welches Ägypten verpflichtet und von ihm abhängig wäre. Das Chaos sollte jetzt dort einbrechen! — Darum drängte England vor allem auf die Durchführung nur des negativen Teils von Gordons Instruktion, nämlich auf die Auflösung der im Sudan etablierten ägyptischen Regierung und auf die Entfernung der Garnisonen. „The only obstacle to this were those horrid garrisons; once we could get them out, then chaos might reign, for all we cared.“ 1 ) Was Gordon hier als den geheimen Wunsch seiner Regierung so frank aufdeckt, durfte man selbstverständlich in Downing Street so offen nicht sagen. Darum gab England, nur unter der Hand, dem Chedive den dringenden Rat, die Entsendung Zubers zu unterlassen, dessen feste, ordnende Hand für den Sudan zur Zeit in London durchaus nicht erwünscht war, und Sir E. Baring beantwortete darum Gordons wiederholte Telegramme in dieser Sache durchaus dilatorisch. Man gab sich den Anschein seine, doch so positiven, Vorschläge nicht zu verstehen. „I find it very difficult to understand exactly what you want.“ 2 ) Zubers Entsendung unterblieb, und Gordon konnte sich nicht enthalten, in bitterer Erinnerung daran, mitten in seiner gesteigerten Bedrängnis, am 15. November 1884, den auf der Werft zu Chartüm damals fertig gestellten Dampfer „Zuber“ zu benennen. Doch mit alledem war eine kostbare Zeit verstrichen. Die Rückzugslinie nach Ober-Agypten war nun ihm verlegt. Die Mahdisten hatten Berber, diesen Schlüssel zum Wege sowohl nach Wadi -Haifa, wie auch nach Sauäkin, Ende März, erobert und besetzt. Gordon hatte es nicht unterlassen, schon gleich nach seinem Kommen, auf die Notwendigkeit hinzuweisen, gerade diesen strategisch so überaus wichtigen Punkt unter allen Umständen zu halten. Ohne Chartüm zu entblößen, konnte er selber aber ein ausreichendes Korps dorthin nicht abpag. 110, Vol. I, The Journals etc.
2 ) pag. 210, Vol. I, The Journals etc.
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