Sudan Archive

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die Araber „Talli“ nennen, wird bezahlt, 40 Kilo mit 25 Piastern, gleich 6 l /2 Franks.

Neben den Händlern dieser Rohstoffe arbeiteten auf dem Markte auch Handwerker in ihren Strohhütten; und entlang diesen Buden, Verkaufsplätzen und Läden bewegte sich ein reichliches Gemisch jener oben genannten Abkömmlinge aus den ferneren Ländern des Sudan. Doch wenige nur von ihnen gingen in sauberer Kleidung. Was die Kultur diesen Leuten aufgenötigt hatte, und woran sie so geflissentlich die Seife sparten, diese unsauberen Fetzen, hätte man gern wieder hinweggewünscht. Die Rundung dieser Glieder, welche ohne jedes Schnürband, und ohne jede Decke von Kind auf sich frei entfalten konnten, ist von solch einer Schönheit, daß es ein Verlust für das Auge ist, sie zu verdecken. Kein Fürstenkleid erreicht die Pracht solcher Linien, welche nur Gottes Hand so unvergleichlich zu formen und zu geben versteht. Dazu ist die dunkle Färbung der Haut ja Decke genug. Sie läßt die Vorstellung des Entkleidetseins, diesen farbigen Leuten gegenüber, bei uns kaum aufkommen! Aus der Zeit der Derwische gelang es mir, einige interessante Stücke zu erwerben. Neben verschiedenen Waffen auch sogenannte Mahdi-Taler.

Geldstücke, welche die Chalifen Mohammed-Ahmed und Abdullahi während der Zeit ihrer Regierung, in Om-Durmän, schlagen ließen. Eine Zierde für jedes Münzkabinett.

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