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194 R. Ebner, zu Molytes relativ langen Hinterbrust, wie sie auch unsere neue Gattung zeigt. Mit Hinweis auf die hier gegebenen Abbildungen und die folgende Beschreibung der bisher einzigen Art dürfte die Gattung ausreichend charakterisiert sein. Erwähnt sei bei dieser Gelegenheit nur noch, daß H. Tournier (Mitth. Schweiz. Eni Ges. IV, 1874, 4. Heft, Sep. p. 5) einen Trachodes aegyptiacus beschreibt, von dem er bemerkt: »Dieses Insekt wird zweifellos Veranlassung zur Errichtung einer neuen Gattung geben, denn gewisse Merkmale, wie die Verbreiterung der Decken an den Schultern, die Bildung der Schienen und vor allem die Augen, die auf der Stirne einander sehr genähert sind und sich fast berühren, stimmen nicht genau mit den Merkmalen der Gattung Trachodes überein«, weil dieGsXiVirxgEpimerogryptis zufolge der stark genäherten Augen und der so auffallenden Beinbildung (von aegyptiacus Tourn. heißt es: .... les tibias sont armes chacun de deux dents, l'une au bord interne pres de l'extremite, l'autre au bord externe pres de leur racine) mit diesem nur 4 mm langen und 2 mm breiten Insekt in näherer Beziehung zu stehen scheint, doch erwähnt Tournier nichts von einer besonderen Bildung der Mittelbrustepimeren.

Epimerogrypus werneri sp. n. (Taf. I, Fig. 3; Textfig. \a caput, b pars inferior corporis, c pes posticus dexter).

Niger, squamositate cinerea, partim albidoac fuscescentivariegata, in elytrorum disco fusca, post lunula transversa albida determinata, tectus ac tuberculis fuscoaut albidos quamosis, remote obsitus; rostro in parte apicali fere nudo, creberrime fortiterque punctato, dorso tricarinulato; antennis scapo oculum haud tangente, funiculo apicem versus sensim incrassato, clava haud separate; prothorace transverso, apice constricto, lateribus fortiter rotundato, basi utrinque subsinuato; scutello albidosquamoso, latitudine perpaulo longiore; elytris basi truncatis, apice singulis rotundato-subproductis, latitudine sesqui longioribus, tenuiter punctato-striatis, punctis remotis, squamula albida expletis, spatiis alternatis (2, 4, 6, 8) reliquis paulo latioribus, singulis in parte basali et anteapicali tuberculis minutis (uno aut 2— 3 remotis) albido, spatio secundo praeterea in medio tuberculo oblongo majore, nigrosquamosis; femoribus validis, posticis elytrorum apicem haud attingentibus.

Long, (rostro haud computato) 5, lat. 3'5 m,fn.

Hab. Sudan: Mongalla, III 1905 ad lucernam legit Prof. F. Werner.

Die Art erinnerte infolge der Körperform und dichten Beschuppung eher an einen Cryptorrhynchiden, etwa an den größeren Coelosterniis cristatus Boh. aus Brasilien, als an Trachodes; sie ist hell grau, etwas bräunlich marmoriert, unterseits mehr einfarbig weißlich, ein die Basalhälfte einnehmender, bis zum fünften Streifen reichender Diskalfleck nußbraun, eine diesen hinten begrenzende, halbmondförmige verschwommene Quermakel weißlich beschuppt und oberseits mit einzelnen zerstreuten beschuppten Körnchen besetzt. Rüssel (Textfig. 1 a) in der Spitzenhälfte fast kahl, überall sehr dicht und grob punktiert, mit einer Mittel- und jederseits mit einer feineren Seitenleiste. Augen bis auf Fühlerkeulendicke einander genähert, Stirn dicht hinter den Augen in der Mitte mit zwei kleinen einander genäherten, schwärzlich beschuppten Körnchen. Halsschild quer, die Seiten stark gerundet, am Vorderrande mehr wie am Hinterrande verschmälert, die Beschuppung im äußeren Drittel weißlich und quer gerichtet, im mittleren Drittel bräunlich mit undeutlicher hellerer Mittellinie und mehr der Länge nach angeordnet, in der Mitte am Vorderrand, beiderseits der Scheibe in und hinter der Mitte je mit einen braun beschuppten, vor und hinter der Mitte am Seitenrande mit weißlich beschuppten Körnchen.

Schildchen wenig länger als breit, weißlich beschuppt. Flügeldecken eineinhalbmal so lang wie breit, an der Wurzel abgestutzt und breiter als der Halsschild, die Schultern rechtwinkel verrundet, die Seiten hinter den Schultern kaum merklich erweitert, von der Mitte ab nach hinten gerundet konvergierend, die Deckenspitzen einzeln stumpf abgerundet vorgezogen. Deckenstreifen fein, entfernt punktiert, jeder der um den zweibis dreifachen eigenen Längsdurchmesser voneinander entfernten Punkte von einem hellen länglichen Schüppchen ausgefüllt. Die abwechselnden Spatien etwas breiter als die übrigen und mit beschuppten Körnchen wie folgt besetzt: 2. Spatium im 1. Viertel mit 2 entfernten bräunlichen, in der Mitte mit größerem länglichen, schwarzen und hinter der weißlichen halbmondförmigen Quermakel mit 2 weißlichen, 4. Spatium im 1. Drittel mit 3 dunklen, im vorletzten Viertel mit 2 hellen und einem (dem hinteren) dunklen, 6. Spatium in der vorderen Hälfte mit 2, im 1. Viertel und hinter dem 1. Drittel stehenden hellen, 8. Spatium im I.Drittel mit einem, hinter dem 2. Drittel mit 2 hell

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