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48 Anhang.
Leoparden, Panthern und Gazellen). Der Bauch dee be treffenden Thieres ist etwas seitlich aufgeschlitzt. Der obere Rand ist mit 15—16 Wad>a, die grössten in der Mitte, besetzt; durch Lederriemen festgebunden.
14. > Ambä-Schild der Nuêr des ersten Dorfes. Länge 2£ Fuss, grösster Durchmesser 5| Par. Zoll. 15. Keule aus dem weissen Holz einer Mimosenart. Länge 65.6 cm.; Dicke des Kopfes = 6 cm., des Halses dicht darunter = 4 cm.
16. Axt, ganz aus Eisen, von den dur herstammend und am Bahr-gazâl gemacht. Der Stiel ist 45.7 cm. lang und von der Stärke eines Mannes - Mittelfingers ; das Beil ist 13 cm. lang, vorn 5.7, hinten 2.25 cm. breit.
17. Nuêr-Lanzen von viereckigem oder auch kreisrundem Querschnitt.
18. Nuêr-Lanze aus dem dritten Dorf. Das Schaftende ist oft bis gegen die Mitte mit Eisen beschlagen.
19. Lanze, am Bahr-gazai fabrizirt, hauptsächlich für die Elephantenjagd bestimmt. Eisen 2 Fuss lang, Schaft oft 4—6 Fuss lang.
20. Bogen der Nuêr, etwa 3 Fuss lang. 21. Bogen der Nuêr, 3| Fuss lang, mit kupfernen Enden. Solche Enden, sowie die doppelte Sehne sind nicht gewöhnlich.
22. Mallot, Geräth zum Säen, am Bahr-gazâl gemacht. Länge des Eisens 25 cm. ; Rückseite flach.
23. Fischharpune der Nuêr. Die 8.2 cm. lange Spitze steckt in einem 5 cm. langen, nach beiden Enden stumpf konisch zulaufenden Stück harten Sant-Holz und löst sich mit diesem nach dem Stosse aus dem Rohrstiel, der zur Aufnahme des hinteren Endes der Spitze in ein 12.7 cm. langes Stück Siyäl-Holz endigt, in dessen zum Schutze gegen Zersplittern 3.7 cm. breit umwickeltes Ende dieselbe hinein gesteckt wird. Der Schaft aus Schilfrohr ist gegen 2 m. lang und an seinem letzten Glied ist die Schnur befestigt, deren anderes Ende die Spitze mit dem Schaft verbun den hält.
24. Rüder der Nuêr, aus hartem schwärzlichen Holz. Der Schaft ist 115 cm. lang und am Beginn der Schaufel stärker als ein Manns-Handgelenk. Die Schaufel ist 85 cm. lang, 15.3 breit, schwach löffelförmig ausgehöhlt und auf der Rückseite mit einer erhabenen Längskante versehen.
25. Eisen einer Hacke von Bahr-gazâl. Länge 21.5 cm., Dicke 6 mm., Schneide 4 cm. breit; wird mit dem spitzen Ende durch ein Loch des Stiels gesteckt.
26. Korb von 2| bis 3 Fuss Länge, um Töpfe, Qara und a. m. auf dem Kopf zu tragen.
27. Mensa-Gefäss. 28. Milchschale. 29. Gefäss zum Wasserholen. 30. Grössere und kleinere Milch-Qara (Kürbis). 31. Kleine Töpfe aus schwarzer, feuerfester Erde. 32. Korbgefässe der Kiè, aus Esparto-Gras, sehr dicht geflochten.
33. Gefässe und Körbe der Atwot. 34. u. 35. Armringe der Atwot; letzterer von Kupfer.
Berichtigungen zum Ergänzungsheft Nr. 50.
1, Berichtigungen гиг Karte. Den südlichsten Punkt von Pruyssenaere’s Route west lich von Sennâr lies H. el-hamêg statt H. el-hamê. In den Namen des Ortes auf dem westlichen Ufer des Blauen Nil unter 13° 56' N. Br. und desjenigen am rechten Ufer des Rabat unter 13° 20' N. Br. lies hagg statt hagg. Den Ort am Dinder unter 13° 26' N. Br. lies Ommtamür statt Omm-damür.
Den Ort südwestlich von Rabat unter 13° 24' N. Br.
lies Hedebât statt Hedebat. Im Carton der nördlichen Gebal-el-Fung: den nächsten Berg nördlich vom Gule lies Girwât - et - fin statt Girwât-et-tîn. Im Carton des oberen Weissen Nil: den Namen der Insel im Sôbât unter 8° 53' N. Br. lies Habesi statt Habesi.
2. Berichtigungen гит Text. 8. II, Sp. I letzte Zeile lies Ibrahim-Bas statt Ibrahim-Bas. S. IV, Sp. II Z. 6 V. u. lies Brügge statt Gent. 8. VI, Sp. II im Transcriptionschema den fünften Arabischen Buchstaben lies j statt S. 7, Sp. I Z. 3 V. u. lies Bered tini (d. i. lehmfarbige Hagelkorn-Perlen) statt Bered tini. 8. 7, Sp. II Z. 5 V. o. und S. 8, Sp. I Z. 25 v. u. lies Marabut statt Marabut.
S.
S.
ß. 8.
7, Sp. II Z. 13 v. o. und mehrmals auf Seite 8 lies Maya statt Maya, sonst dialektisch Moye, heisst einfach Wasser. 10, Sp. I Z. 16 v. u. lies Firüzi statt Ferusi, aus dem Persischen, bedeutet Edelsteine, hier aus buntem Glas. 11, Sp. I Z. 11 v. u. lies Habesi statt Habeśi. 11, Sp. I Z. 9 u. 10 v. u. lies in 8 0 - Richtungen statt : in südlicher, */ 4 in öst licher Richtung.
Druck der Engelhard - Reyher’schen Hofbuchdruckerei in Gotha.