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ANHANG.

Kleines Vocabular des Inqasana, sowie einiger Fung'-Wörter.

Im Fung heisst Sandale heg, Wind mugus, Armband sowarè; ferner: wo = ich, nan = du, anok = er und wir; ihr und sie (in der Mehrzahl) existiren nicht.

Hund ado Sonne tel Jahr dowto Esel èol Ochse katil Mond buga Regen oye Elephant ane Kuh ton Feuer mo Berg, Stein mïtu Krautpflanze lèi Ziege min Fleisch oü Lanze masò Durra géré Hammel ir Holz guldu Schild geil Baumwolle ray Schwein gar Fluss tusur Neger datnon Tabak terubaco Giraffe tagen Eisen bei Kleidung ferdi Weka (eine Pflanze) kar Antilope maw Kupfer kangir Baum wuldu Sesam siek Gazelle cobor Burma (Gefäss) ad an Huhn mi gin Gummi lata Strauss (Vogel) urin Qarja (Flaschen­ Ein Denqa dinki Kopf ol Rabe gai kürbis) magar weiss gobono podé Haar sugud Pferd musara Mann yafwi schwarz ena podé Nase fotor Löwe èli Frau ato roth genaberdi Mund utuku Wasser faku Knabe geîîa Gott tèi Ohr winduku essen nei Mädchen amga Salz bagidi Arm usugu Büffel gamûs Vater baba Ei golgu Bein ludugu Haus wen Mutter ya Seb sen Sandale sabugu Dorf fufi Bruder y ad è Kameel kamdel Wind eynto.

Tabi: Z ahlwörter.

Fung : Tabi: F u n g : 1 damman din 6 telti lodin 2 diak su 7 tag godok laso 3 ôda numu 8 khaitam bedik 4 yesó kasabét 9 kurbeiti mandidin 5 asuma bug 10 asiddi dörköbu.

Man vergleiche hiermit die Vocabularien von Lejean, ,,Voyage aux deux Nils”, p. 177, und Marno, „Reisen am Weissen und Blauen Nil”, S. 481 ff.

Erklärung der Abbildungen.

(Siehe Titelbild.) 1. Nuêr-Weib vom dritten Dorf am Bahr-el-gazai. Das Unterkleid ist mit Wad>a (Kauri-Muscheln) eingefasst, das Oberkleid mit Glasperlen verschiedener Art; dieses ist oft auch besetzt mit Wad>a, die dann zu je Dreien, oder zu je Paaren übereinander stehen. Die Mädchen sind nackt und tragen nur eine Schnur mit etwas Glaswerk um die Hüften.

2. Köpfe von männlichen Nuêr. Die Haare sind in Stränge zusammengeflochten und mit Ocker geröthet.

3. Eiserne Armbänder der Nuêr. 4. Armband von Eisen oder Kupfer. 5. Art, die Armbänder zu tragen. 6. Tabakspfeife des Nuerhäuptlings vom dritten Dorf. Das Rohr und Mundstück aus Holz, Letzteres in eine eiserne Spitze endigend. Beide sind durch eine Lederhülse ver­ bunden. Der Kopf ist mit dem Rohr ebenfalls durch eine Lederhülse verbunden, die noch die Haare trägt. Die un­ tere Spitze des Kopfes ist auch mit Leder verziert.

7. Pfeife der Nuêr und Silük. Das Mundstück besteht aus einem kleinen Flaschen-Kürbis und ist mit dem Schilf­ rohr durch eine Lederhülse verbunden; ebenso dieses mit dem Kopf.

8. Pfeifenkopf der Nuêr am Gazai, aus schwarzer Erde verfertigt. Der rechte Arm ist zerbrochen.

9. Männergürtel aus konischen »Ambag-Holzstückchen. 10. Halsband der Nuêr, aus hohlen Holz-Cylindern. Hinten und vorn hängt eine Bered-Perle.

11. NucTTHalsband mit Kiriberi, auf einen Lederstreifen genäht.

12. Halsband aus gelben Schilfrohrstückchen. Vorn und hinten in der Mitte hängt ein Cylinder von braunem Holz, von zweimal 3 Reihen Dom-rüf und weissen Perlen um­ geben. Der auf der Vorderseite hängende hat rechts und links je 2 Mangürperlen.

13. Schurzfell eines Kriegers, aus dem Fell der Genett-Katze (man hat auch solche aus den Fellen von Wildkatzen,

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