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36 Dritter Theil. Wissenschaftliche Resultate.

Bestimmungen der geographischen Breite aus Stern­ meridianhöhen. Ort Jahr Sobat-Mündung 1862 Insel Habeśi , Dorf am Sobat „ Hellet Qaqa „ Sennär (Nordostende) 1863 „ 1864 Karkög 1863 „ 1864 Dorf Qerebîn 1863 H. Idrîs (G. Gule) „ Hör Dolêb „ Dorf Ulu Tana ( Abu Qones) , Suga Wadi-el-Baqr „ Rosaires „ Iamaka „ G. Aqaro (Fuss) „ G. Qasan (Fuss) „ Qêran „ El Hameg „ Saqatî (Dorf) „ El W âliya „ H. Danâqla „ Insel Hasaniya „ Diine sudi. V.W. Belai „ » y»> » e Wadi Belai „ Qetêna „ dâr-en-nebî , Qalaqla „ Dinderübergang 1864 Deberka „ Wold-jês „ Gebel Moqdet „ Hellet Amarena „ Doqa „ Qomr Meskinab „ Woled A by ad „ Tag Stern Dopp. Höhe Res. Breite о I II O I и Juni 2 «Crucis 36 40 50 9 21 37 „ 14 «Centauri 41 47 00 *) 8 52 43 *) Im Original steht Dèa statt El-Jobeid; spätere Messungen vom Dèa selbst zeigen, dass Pruyssenaere anfangs diesen Berg mit El-Jobeid verwechselt hat.

2) Im Original steht 105° 20', offenbar ein Lesefehler.

„ 15 «Virginis 141 02 30 9 02 22 , ? «Centauri 38 16 50 10 38 02 Jan. 29 Sirius 119 42 OO2) 13 37 32 ? ? ? ? 13 37 38 Febr. 9 Sirius 121 03 20 12 56 48 Juni 8 £urs. maj. 94 35 50 12 55 23 Febr. 16 Sirius 122 41 50 12 07 30 » 18 . 23 , 27 » 28 в März 1 „ , 5 123 27 30 11 44 40 124 10 00 11 23 23 125 32 40 10 42 02 126 07(і=8') 10 20 52 126 23 10 10 16 47 126 34 00 10 11 21 April 26 ours. maj. 78 53 10 11 Mai 3 e e , 89 14 00 11 „ 5 ? ? 11 , 9 ? ? 10 „ 27? ? ? 12 Juni 7 furs. maj. 95 40 10 13 , 8 yCentauri 56 24 303)13 в 11 £urs. maj. 96 33 00 13 » 12 «Virginie 131 31 30 13 у y 2«librae 121 26 00 13 y 13 «Virginis 131 17 50») 13 у y i/urs. maj. 107 47 50 13 » . Ç « » 96 29 00 13 у 15 «Virginie 130 12 20 14 e e rçurs. maj. 108 56 10 14 „ 16 «Virginis 130 00 55 14 * 17 furs. maj. e 18 2 «librae Sept. 19 «cygni « „ « lyrae Mai 5 aure. maj.

» 8 y , B 1 7 y y , 19 f , . 21 y y « 22 e „ » 25 y y Juni 2 f „ 98 27 10 e) 14 118 44 50 15 121 30 05 15 133 46 30 15 81 06 30 13 80 59 40 12 81 42 50 13 95 33 20») 13 95 47 10«) 13 93 38 00») 13 94 19 00«) 13 94 51 00 13 54 53 18 13 01 49 45 13 21 33 27 46 36 24 54 13 47 41 49 05 54 32 53 09 52 11 27 16 27 20 32 59 51 19 09 42 32 35 32 46 01 18 57 54 19 30 24 44 31 39 30 45 51 17 02 53 Bemerkungen. *) Drei weitere Beobachtungen ausserhalb des Meridians geben bez. 8° 52' 2", 52' 13", 50' 37"; Gesammtmittel = 8° 51' 54". * 2) De Pruyssenaere hat 119° 37' 00"; ich nehme einen Ablesungsfehler von 5' an, da die andere Breite, deren Elemente fehlen, die aber nach Pruyssenaere’s Bemerkung „avec soin” bestimmt ist, mit Cailliaud übereinstimmt. — 3) Im Original steht 29' 30", was mit dem Triangulations-Ergebniss nur dann in annähernde Übereinstim­ mung gebracht werden kann, wenn man eine 5' zu grosse Ablesung voraussetzt. — 4) Trägt die Bemerkung: unsicher! Der Stern hatte den Meridian bereite überschritten. — «) Die Ablesung ist 22' 10", was die Breite 14° 48' 49" ergeben würde, während der zuverlässige Speke die Breite des wahrscheinlich im nördlichen Theil des lang­ gestreckten Ortes gelegenen Bazars zu 14° 52' 49" angiebt. — «) Zu diesen Zahlen ist ein Indexfehler von + 1' 20" zu addiren. — Für Karkög ist der späteren Bestimmung ein Vorzug eingeräumt und die Breite = 12° 55' 30" gesetzt worden.

V. Triangulirung eines Theils der Gezîra.

1. Winkelmessungen.

Die Winkelmessungen, welche de Pruyssenaere in den Jahren 1863 und 1864 angestellt hat, wurden mit dem „kleinen Sextanten”, wahrscheinlich einem Dosen-Sextanten, ausgeführt. Die Ablesung ging auf einzelne Minuten. Den Indexfehler habe ich aus einigen vollständigen Horizonten und Doppelmessungen zu + 7'.5 bis + 8 ' ableiten können. Leider sind nur sehr wenig überschüssige Messungen vor­ handen, aus denen eine solche Bestimmung möglich war. Ich habe den einzelnen Indexfehler immer = + 8 * ge­ setzt, sein Doppeltes aber = -f- 15 '. An den folgenden Messungsresultaten ist er bereits addirt. — Die Messungen werden, von Karkög ausgehend, in der Reihenfolge mitgetheilt, in der sie zeitlich aufeinander folgten. Hiervon sind nur ein paar Ausnahmen gemacht: die Ende Januar 1863 in Sennär angestellten werden z. B. erst im Juni beim zweiten Passiren dieser Stadt mitgetheilt; ferner werden alle Beobachtungen von Karkö£ aus erst am Schlüsse im Zusammenhang mit der dort vorgenommenen Basismessung aufgeführt.

Gebel Abel, höchste Spitze 1500 m, nördlich von der Kehle, die beide Massive trennt. 1863, Febr. 14. G. Qurairisa (oderQurâsa) liegt nach der Bussole N. 22° 25 ' W. Von Qurairisa bis El »Obeid •) (7 Kilom.) . 89 59 El-»obeid bis Mareifüla (in der Mitte eines ziemlich hohen Tafelbergs) (11 Kilom.) . 26 28 Von Mareifüla bis zum mittleren von drei auf demselben Parallel gelegenen niedrigen Hügeln (25 Kilom.)....................................... 25 5 Von El-»obeid bis d. »Ugelma (18 Kilom.). 110 20 2) Von »Ugelma bis d. jArdûs (23 Kilom.) . 10 28 H edebat. 1863, Febr. 15. G. »Ardûs bis zum Mittelpunkt der aufgehenden Sonne,...................................................... 10 29 О bis d. »Uelma (südlich)........................... 7 22 Höhcnwinkel des »Ardus = 29'.5, des »Ugelma = 37'.5.

Gebel Qerebîn, Gipfel des nördlichen Massivs. Febr. 16.

Der Gipfel des südlichen Tabi liegt genau magn. Süd. Tabi, Südgipfel biszur Westgrenze des Tabi (w.) 0° 51 ' desgl. „ „ Ostgrenze „ „ (ö.) 12 42 desgl. „ zum d. Werkat, Südgipfel (w ) 95 50 desgl. „ „ „ „ mittl. Gipfel (w.) 102 29 Vom mittl. Werkat - Gipfel zum Masmün (w.) 33 33 Gebel Masmün bis Gebel Abu Qorüd (w.) . 4 59 Gebel Abu Qorüd bis debel Bozi (Mitte des ІУ20 langen Grats)..........................................14 52 Von Tabi Südgipfel bis Gebel Aqadi, höchster , Gipfel (ö.) . .................................................. 17 6 debel Aqadi bis debel jArdus (ö.) . . . •. 93 54 Gebel Sen ist durch debel Werkat verdeckt.

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