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78 Diese Zalilen beziehen sich auf das Jahr 1881/82, wo die Verbindungen mit Chartum noch ziemlich regelmassig waren. Sie hatten, wie man ohne Uebertreibung sagen darf, noch verdoppelt werden kónnen, wenn die Yerbindungen nicht unterbrochen worden waren, und der Mudir seinen Plan, das Gebiet seiner Provinz noch weiter auszudehnen, hatte verwirklichen kónnen.
Zu diesen Produkten kónnte man noch Kautschuk und Palmenól rechnen, die von Gurguru kamen. Ais Emin Bey im Mai 1882 nach Chartum abgereist war, hatte Hr. Marąuet fur Kautschuk 4 agypt. Pfd. pro Kantar und ftir Palmenól, das er nach England zur Fabrikation feiner Parfiimseifen exportieren wollte, 4*/3 agyptische Pfd. pro Kantar geboten Kautschuk haben wir nur einmal und zwar gegen 400 Kantar erhalten; zweifelsohne hatten wir mindestens 1000 Kantar jedes Jahr einsammeln kónnen, wenn der Handel nicht gehemmt worden ware.
Ausser Elfenbein und Straussenfedern erhielt die Regierung der Aequatorialprovinz von den Hauptlingen der Stamme einen Tribut an Naturalien, hauptsachlich Mais, Bohnen, Sesam, Honig, Sesamól, vegetabilisches Oel, Erdniisse oder Kordofaner Bohnen und Tabak.
Vor der Ernennung Emin Bey’s zum Generalgouverneur war der Mais dem Personal der Provinz von der Chartumer Regierung geliefert worden. Emin erhóhtc den Tribut an Naturalien, namentlich das abzuliefernde Maisąuantum; infolge dessen hatte die Provinz jene Sendungen von Chartum nicht mehr nótig und hatte sogar noch Cerealien exportieren kónnen, wenn die Befórderungsmittel nicht zu kostspielig gewesen waren.
Die folgende Tabelle giebt eine Uebersicht iiber die approximative Menge von Naturalien, die jeder Bezirk zu liefern hatte: