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202 zusammensetzte: Negern und Arabem, Tiirken und Beduinen der verschiedensten Stamme, und muss schliesslich den Abfall dieser Truppen zum Feinde beriicksichtigen, der haufig genug von derselben Rasse und demselben Stamme war. Dann wird man begreifen, weshalb der Sieg sich so oft an die Fahnen des Mahdi fesseln konnte, Die handvoll Soldaten, welche el Małek Jussuf hatte, geniigte nicht, auch nur den ersten Anprall auszuhalten und wurde vollkommen vernichtet. El Małek Jussuf stammte, wie oben bemerkt, aus kóniglichem Gebliit. Bei solchen Familien ist es Sitte, dass ein Fiirst sich, wenn er besiegt ist, seinen Teppich auf die Erde breitet und so den Tod erwartet, damit er nicht in den Statib fallt. El Małek Jussuf setzte sich also auf seinen Teppich und wurde von den Derwischen umgebracht.
Ais Giegler Pascha diesen Schlag erfuhr, sali er seinen Irrtum ein und kehrte schleunigst nach Chartum zuriick.
Walad el Mukaschif teilte im Vertrauen auf seine Starkę Hussein Bey Schukri ritterlich den Tag mit, wann er die Stadt Ssennar angreifen wurde. Hussein Bey zog seine in der Provinz zerstreuten schwachen Truppen zusammen, so weit er konnte und erwartete den Angriff des Feindes. Zu der angektindigten Zeit, Tag und Stunde erschien Walad el Mukaschif wirklich und griff Hussein Bey an, der ihn eine Viertelstunde vor der Stadt er wartete. Der Kampf dauerte nur kurze Zeit, die Regierungstruppen wurden geschlagen und nur wenigen Soldaten gelang es, zur Stadt und in das Regierungsgebaude zu entkommen. Walad el Mukaschif war mit den Hauptlingen seines Gefolges ebenfalls in dasselbe eingedrungen, ais ein Soldat, der sich auf der Terrasse versteckt hatte, auf ihn Feuer gab. Walad el Mukaschif wurde am Fusse getroffen und von den Seinigen nach dem Dorfe el Bogra, zwei Stunden von der Stadt, geschafft, wohin sich seine Anhanger gleichfalls zuriickzogen. Kaum eine Woche darauf schickte er sie zu einem neuen Angriff gegen Ssennar. Inzwischen war aber die Garnison tim 400 Mann unter dem Befehle des