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103 Geheimen und versteckt diirch. Das war sein grósster Fehler, der sich aber aus dem Uebermass seiner Grite und seines Zartgefiihls rechtfertigen lasst. Er hatte niemals den Mut, jemandem in’s Gesicht etwas zu sagen, was ihm hatte unangenehm sein kónnen, selbst wenn das óffentliche Wohl es noch so gebieterisch forderte. Die Versetzung musste Hauasch unangenehm iiberraschen, der seine Stellung in Mambettu liebte, wo er seine Familie hatte. Emin vermied es demnach, seinen Entschluss ihm selbst mitzuteilen und schrieb ohne sein Wissen an Farag Agha El Gók, der unmittelbar nach Hauasch zur Verwaltung von Mambettu gekommen war, ihn vorlaufig zu vertreten, und an Ismail Hattab, den Chef der Kanzlei der Provinz, bei der Ankunft von Hauasch in Lado ihm das Kommando dieses Bezirkes anstelle von Abdallah Agha el Abd zu tibertragen, Hauasch seine Versetzung mitzuteilen und Abdallah Agha zum Posten eines Meauin (Bezirkschef) zu ernennen.

Ais wir nach Lado zuriickkamen, war Bachit Bey schon langst angeląngt und wohnte in einem Hause, das ihm Ismail Hattab in Bereitschaft gesetzt hatte. Angewidert von den Intriguen und Intriguanten der Provinz, nahm er keinerlei Besuch an, mit Ausnahme von Ismail Hattab, der dann und wann zu ihm ging. Bei Emins Ankunft hatte Bachit Bey, stets korrekt wie ein Soldat, fur einen Augenblick den Oberbefehl tiber die Truppen iibernommen, um dem Mudir die militarischen Ehren zu erweisen und empfing ihn mit Respekt, ais ob nichts passiert ware. Er bat ihn aber anzuordnen, dass ihn ausser Ismail und mir, denen allein er den Zutritt gestattete, niemand besuchen solle.

Hauasch hatte vor seinem Abgang von Mambettu in den Kampfen mit den Eingeborenen 135 Gewehre erbeutet. Diese hatten sofort gebucht werden sollen, was Hauasch bis dahin unterlassen hatte. Um dies Vergehen gut zu machen, griff er zu dem iiblen Mittel, ein vordatiertes Verzeichnis einzusenden. Da er' seine unschuldige List wenig geschickt ausfuhrte, entdeckte sie der Mudir, der dariiber gegen Hauasch aufgebracht wurde, ihn

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