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der Familie Mehemet Alis, angeboten und von ihm angenom— men worden.“ Daß Prinz Huſſein Kamil als älteſter Sohn des verſtorbenen Khediven Iſmail Paſcha das älteſte (geboren 20. Dezember 1843) Mitglied der zahlreichen vizeköniglichen Familie, ſeine Erhebung zum Sultan alſo ganz in Übereinſtimmung mit dem osmaniſchen Thronfolgegeſetz erfolgt iſt, war nur Zufall. Tat— ſächlich war eben kein anderer Prinz da, der im Lande auch nur entfernt ſolches Anſehn genoß, wie er. Seine Wahl war demnach ein recht geſchickter Griff der engliſchen Regierung. In den Tages⸗ zeitungen waren ſeinerzeit allerlei Bemerkungen über angeblich hohe Zivilliſte, Apanagen uſw. zu leſen, die er ſich ausbedungen haben ſollte. Ich gebe deshalb eine kurze Überſicht über die Höhe der ägyptiſchen Zivilliſte in den letzten zehn Fahren nach dem amt: lichen Budget: 1904: 257 319 ägypt. Pfund, 1906: 255361, 1910 (unter Gorſt!): 281803, 1911: 278306, 1912: 284949, 1913: 283663, 1914/15: ca. 281282 ägypt. Pfund.

Die offizielle Zivilliſte des Sultans überſteigt demnach die des Khediven nicht. Sollten ihm aber außerordentliche Zuwendungen in größerer Höhe bewilligt fein, fo wäre dies nur ein Akt der Ge rechtigkeit, da ihm früher unter Lord Cromer der größte Teil feiner Beſitzungen zugunſten des Staates für einen fehr geringen Preis abgenommen worden war. Die Protektoratserklärung konnte keine Überraſchung mehr fein. Schon 1899 lag fie in der Luft (S. 22), Milner beſchrieb um dieſe Zeit die politiſche Lage Agyp— tens als „verhülltes Protektorat, deſſen Hülle ſehr dünn ſei“, und 57

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