Sudan Archive

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1. 9ioü. 1888.] ?lnhmft in gort S8obo. 45 entfdjwinbeit. Sie Sbiffe freisten ipreit ©efüprten zu, fdjlennigft perbeizulommen, um fidj bie Kolonne ber ffremben anjuf$auen, SurafoS ftritten mit ben raupen gutturalen Stimmen einer Kruppe ägpptifdjer ?5eI(at)S miteinanber unb ©ananenfreffer, Sonnenvögel, graue unb Heine grüne фарадаіеп, fowie einige weifefragige Slbler flogen entwcber auf unb fegelten über bie blattrcicfje Sdjlitdjt pin ober podten fdjläfrig auf ben Von leidjtem Stebel verpüllten empor» fteigenben Sleften. lag eine Spur Von ÜJiofdjuS, ein 2öot)l= дегиф von SJlumen in ber Suft, ein Silienbuft vermiet mit bem fdjarfen Kerudj beS mit gangzäpnen bewaffneten KberS; am Sßege lagen Äotpljaufen von Klefanten unb SBufdjantilopen, ber burdjbringenb гіефепЬе Siinger von gibetpfafcen unb Slffen; babei befanben wir unS niemals weit vom Keräufdj rafdj fliefieuber Sßäcfje unb fallenber KaScaben, wäpreub bie Sonne mit ipren Strahlen mannigfaltige filberne Sinien jeicpnete unb baS Unterpolz, fowie baS aus фргрпіит, Slrunt unb Slmontum beftepenbe bidjte Kebüfdj bcfdjien, fobafj bie feudjten blätter erglänzten unb bie Spautropfen fo pell wie Brillanten funfelten.

Sim näcpften Sage füprte unS ber Sßeg unter beu ewigen Sdjatten Wieber burdj ein foldjeS Sanb unb am Шіогдеп beS 1. November traten wir auf bie Sidjtung von Slnbati pinauS, um unfere derzeit an ben verfprocpenen ffrüdjten feiner Pflanzungen zu erlaben. Sie фага» bieSfeigen waten nidjt ganz f° gtofe, üue unS gefagt worben war, aber reif unb voll, unb поф epe eine Stuiibe vergangen war, Ijatteu wir bie Üiofte aufgeridjtet unb lagen bie grüdjte in Sdjeiben gefdjnitten in Raufen auf ben olzftäben über bem ffeuer. Эф liefe ben Stefepl geben, bafe wir ben erften unb zweiten Sag biefeS SJlonatS bazu verwenben wollten, um fo viel SebenSmittel zuredjt zu madjen, wie jeber tragen tonnte. 28ir befanben unS jept auf 1° 161// nörbl. 33r. Sie Station Stilonga=Songa’S lag auf 1° 6', ffort ®obo auf 1° 20' nörbl. 33r., fobafe unfer Kur» alfo ganz gut war. Sim zweiten Sage trafen einige Äunbfcpafter, weldje bie verfdjie» benen паф Dfteu füprenben pfabe unterfudjten, zwei ffrauen, von benen bie eine behauptete, fie wiffe паф Slorben ein grofeeS Sorf, wo SebenSmittel feien. Sie anbete fagte, Slnbari liege vier £адетаг{фе паф Oftnorboft unb pabe einen {оіфеп Sorratp von SebenSmitteln, bafe biejenigen in Slnbafi im ЗЗегдІеіф bazu nur eine §anbvoll feien.

Salb пафЬет wir Slnbafi verlaffen unb einen breiten PergeSrüden ііЬефгіНеіі patten, gelangten wir an eine ungepeuere verlaffene Sidj» tuug, @S war ѵіеііеіфі ein Sapr verfloffen, feitbem bie Sevölfentng

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