Facsimile · p. 401
3uli 1889.] $іе (Singeborcnenftöminc bc$ ©raetanbcä. 357 Sie meiften ber jeßt weftfidj vont 2(lbert=See lebenbcn Sßaßttma tarnen aus Unjoro, von wo fie wegen ber Sßrannei unb (jabfucßt ber ftönige gefloßen finb.
IBeifptelSWeife ift ber alte fRugubji, ber nädjfte Jiacßbar Stavalli’S, beffen auS 40 iKinbcrn beftefjenbe beerbe Wir von SRelinbita für ifjft retteten, in Unjoro geboren. 6r erinnerte fidj nod) feines Urgroß« vaterS, ber um baS 3aßr 1760 geboren fein muß; 9lugubji eutfann fid), baf) als er 10 Qaßre alt war (1829), Sfcßowantbi, ber XJater Stamrafi’S, beS SaterS von fiabbadtega, ju feinem Urgroßvater um SBieß fdjidte. „SamalS floß ber Semliti in eine große ßagune, bie Satera ßieß uub au ber Süboftfcite bes Sees lag. Sie Sßaitjoro würben oft burdj bie ßaguneit an bem ffllarjd) jn ben SBalegga ßinüber verßinbert, jeßt finb bie Saginien jebod) mit Sdjlamm ausgefüllt unb ber Semlifi ergießt fid) in ben See. Sa Satnrafi fortwäßrenb SBieß ßaben wollte unb eines SageS meine fämmtlidje ЗІіпЬег naßnt, fam= melte idj meine grauen unb Stiuber unb laut, als idj nod) ein junger SRaun war, ßierßer.“ „fpabt Sßt ljier gricben geßabt, Slügubji?" „Seßt meine 9larben au, bic erinnern midj an bie Salegga, an SRelinbtta, Siufiri unb bie Sßarafura. Sie ®avira tarnen von Stuta= lanb ebenfalls ßierßer unb fragten uns um Srlaubniß, ob fie, wäßrenb wir nufere fpeerben ßüteten, ßierßer fomnten unb unter uns leben biirfteu, aber fie ßaben ebenfalls bide Stüpfe, unb wir werben eines SageS Scßwierigteiten mit ißnen ßaben.“ SaS SBeibelanb vifdjen bent 3llbert=See unb bem Sßatbe ift in= folge ber SRegengüffe ßäußg Ueberfdjwemmungen unterworfen. Dbwol bie @ipfel ber <£nigel, 9iürfeit unb Säntnte im allgemeinen jiemlidj gleidj« mäßig ßod) finb, ift bie fpöße beS jWifcßenliegenben SerrainS bod) feßr verfdjiebcn; am ßöcßften ift cS felbftverftäiiblidj in ber ÜRäße bes 2llbert= SeeS uub am niebrigften nad) bem 3turi ju, ber faft baS ganje ®e« biet eutwäffert. @S würbe inbeffeit fdjwer ßalten, eine abfolut ebene Stelle von größerer SluSbeßnung 311 fiitben, obwol ein oberflädjlidjer tölid baS Sanb vollftänbig fladj erfdjeinen läßt; in Sßirtließfeit ift eS ein eomplicirteS Sßftem von einanber gegettnberliegenben ©eßängen, bie viele Sußenbe von Heinen glüffen, Sädjett unb äßafferläufen füllen, weldje alle ju irgenbeinent auptjufluß beS Sturi geßörett.
Sie Söefdjaffenßeit beS SöobeitS, ber auS loderm fanbigen Seßm befteßt uub burdj jaßllofe, baS Sind ber SRaulwürfe unb Regenwürmer verfeßenbe SSoßrfäfer nod) loderer gemaeßtwirb, bietet fein tpinberniß