Facsimile · p. 307
3uni 1889.] Фіе Quellen beS 9HIS. — Фаз SRonbgebirge. 267 gute Sbee baoon befaßen, wo ber fftil entsprang, unb bereits von beit Lunae Montes, bett brei Seen unb ben Üuellen geßört Ratten, weldjcu ber berühmte gluß SlegtjptenS feine (Sntfteßung »erbaut te. Sßir nehmen für unS nur in Slnfprud), baß wir für eine Be't lang bie intercffante ®eftaltnng 2lfrifaS vom 10.’ itörbl. bis 20.° fübl. ®r. unb von Cften bis nacß SBeftcn ber zeitweiligen ©ergeffentjeit wieber entriffen unb mit Zientliißer ©enauigfeit baS großartige alte SRoitbgebirge unb bie 9llbert= unb ©ictoria=Oiielle« beS 9lilS feftgelegt ßaben. ?(ber nur für eine Beit lang! „©ernt was ßat ber SJlenfdj twn aller feiner 9Jiüße, bie er ßat unter ber (Sonne? (Sin ©efdjlecfjt vergebt, baS anbere fommt. 28aS ift eS, baS gefdjeljen ift? (Sben baS hernach gefdjeßen wirb. SBaS ift eS, baS matt getßan hat? (Sben baS man hernach wieber tßuit Wirb. Unb gefdjießt nidjts SleueS unter ber Sonne, ©efdjießt euch ®twaS, baoon man fagen mödjte: Siehe, baS ift neu? ©ernt eS ift oor eudj gefdjeßen in oorigen Beiten, bie oor unS gewefen finb. Silan gebenft nidjt, wie eS zuvor geratljen ift, alfo auch befj, baS fjernadjtonimt, wirb man nicht gebenten, bei benen bie hernach fein werben."
SöaS bie Kartographen z« föomer’S Beiten von geographifdjen Kenntniffen illuftrirt haben, ift oon fpätern Kartenzeidjnern wieber weg» gewifdjt worben, unb was biefe gejeidjnet haben, würbe wieber oon benen auSgelöfdjt, bie nadj ihnen (amen. Sergeblid) haben bie for» fdjungSreifenben unter bet glüßenben Sonne gefdjwißt unb bie Stra» pajen unb (Sntbehrungen ber befdjwerlidjen Steifen ertragen, vergeblidj haben fie fid) bemüht, ihren (Sntbedungen eine $orm zu geben, benit fdjoii nadj wenigen Saßren haben bie rüdfidjtslofen Kartenzeichner alles wieber weggcwifdjt. SJian' bliefe auf bie Steiße Meiner Karten unb überzeuge fidj fefbft baoon, was biefe £eute getßan haben, um jebe (Sntbedung z« Schauben unb Arbeit unb Stubium vergeblich zu machen. (Sin itodj jeßt lebenber Kartograph ift ber größte Sünber, ben eS gibt. Sm Saßre 1875 fanb idj am Storboftenbe beS Sictoria» Sees eine ©ai; eine große gebirgige Snfel, geräumig genug, um 20000 SWenfcßen mit ben erforberlicßeu ißrobutten zum £ebenSunter= halt zu verfehen, ßinberte bie (Sinfafjrt vom See ju ber ©ai, bod) befanb fid) an jeber Seite ein Kanal von genügenber ©iefe unb ©reite, baß ein tranSatlantifdjer ©ampfer oßne ®efaßr ßinbureßfaßren tonnte, ©ie ©ai ift weggewifeßt, bie große Snfel fonftwoßin verlegt worben unb bie malerifdjcn Kanäle finb auf feinen leßtcn Karten nidjt vor» fjanben unb werben aiidj nidjt wiebererfdjeinen, bis irgenbein anberer Steifenber nadj Saßren fie wieber bortßin verlegt, wo fie fdjoii 1875