Facsimile · p. 301
12.3uni 1889.] 9?ad) bem ?(lbert=®broarb>9?janfa. 263 ju gehen unb jeben ßweifel über ben glufj jit beteiligen. 2lm nächften Tage fefjrte er mit ber SRelbung jurüd, bafj er non ben Singe» borenen freunblid) aufgenommen roorben fei; fie hätten ihre Unterroer» fung angeboten unb ifjn nad) bem gluffe begleitet, um ifjin alles Sntereffante 311 erflären. Sieutenant (StairS fanb, bah ber glich gegen 40 m breit, 3 m tief roar unb mit einer Strömung oon 5 km in ber Stunbe jroifdjen 15—18 m fjoljen Ufern babinflofi. 9iad)bem er baS Sßaffer getoftet, ben glufjlauf genau betrachtet unb alle Singeborenen, bie etwas mitjuteilen roufiten, befragt hatte, fam er ju bem Sdjlicf), baff 1) wegen beS ununterbrochenen 3itfammenf)angeS ber Serg» fette im Sßeften, roeldje auf unferm ganzen SSege vom 2llbert»See bem SRuwenjori gegenüberlag; 2) wegen ber eigentümlichen grauen, fd)lamni= artigen garbe beS SBafferS; 3) wegen beS feltfamen ©efdjmadeS bes 2öafferS, baS leicht faloltig ift unb wie baS bcS 2llbert=SeeS ben Turft nicht füllt; 4) nach ber einftimnügen Behauptung ber Singe» borenen, bah ber glich ’n ber IRidjtung IJlorb ju SBeft, bann in nörb» lieber, baraitf in norböftlicher bem See von Unjoro, weldjer ber Sllbert» See ift, juftrömt; 5) nad) ber anSbriidlichen SBerfidjerung eines einge» borenen SReifenben, ber ben ganzen Sauf bes gluffeS von feinem 2luS= tritt аиё bem einen bis flicm Sintritt in ben anbern See genau fennt — ber Semlifi ben oberit See verläht, einen gewinibenen Sauf mit einer ftarfen Sßenbung nad) ber weftlidjcn Sergfette hin verfolgt, um fid) bann nad) 9lorboften 311 ricfjten unb fid) bem SRuwenjori» (Gebirge mehr ju nähern, barauf burdf ben 2lwamba = SBalb ftrömt unb fid) in Utufic in ben llbert’IRjanfa ergieht.
S-Bon einem 2lmeifent)ügel in ber 3läl)e von Ultjora bemerfte id), bah l1/» km паф SBeftnorbroeft eine Sbene begann, welche ein Sben» bilb beseitigen war, weldje bie ?legt)pter getäufd)t unb veranlagt hatte, fie für ihren See 3« hatten. Tie Sbene bcfjnte fid) nad) Sieben hin aus unb fdjien ber Soben eines Sees 311 fein, aus welchem baS SBaffer erft neuerbingS auSgefloffen war. Ter Semlifi, ber biefelbe entwäffert h«tte, lag jefct 15—18 m unter bem Ufcrranb. TaS auS Seeablagerungen, grauem Sehm unb Sanb befteljenbe Ufergeljänge hatte einer Strömung von 5 km in ber Stunbe feinen SBiberftanb ді leiften vermodjt. Sägen nicht unter ber aus ben Seeablagerungen gebilbeten Cberflädjc gewiffe IRiffe beS gelfenbetteS, bann roürbe biefer glüh ohne greifet balb aud) ben oberit See trodeit (egen. Ter SBalb breitete fid) wie eine bunfle Saniere von einer Seite beS Thals bis 5itr anbern auS unb bilbete einen fefjr groben Sontraft 311 bem ge=