Sudan Archive

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Coleoptera A. 191 Leichenum Blanch.

L. pulchellum Küst.

1 Exemplar von der Insel Elephantine bei Assuan, 1904.

Phaleria Latr.

P. prolixa Fairm. var. aegyptiaca Seidl.

Port Sudan, 28. April bis 1. Mai, 2 Exemplare.

Alphitobius Steph.

A. diaperinus Panz.

1 Exemplar dieses Kosmopoliten zwischen El Obeid und Bara, 4.' bis 5. März.

A. viator Muls. et Godart 4 Exemplare von Dilling, 20. bis 22. März, Gulfan—Keiga Tummero, 25. bis 26. März, Kororak, 31. März.

Cataphronetis Luc.

C. apicilaevis Mars.

Port Sudan, 28. April bis 1. Mai, 3 Exemplare.

Eutochia J. Lee.

E. pulla Er.

Mongalla, 1905, 1 Exemplar.

Anephyctus Fairm.

A. hirtulus Fairm.

3 Exemplare dieser im Jahre 1891 vom Niger beschriebenen Art von El Obeid—Bara, 4. bis 5. März, und Gulfan—Keiga Tummero, 25. bis 26. März.

Gonocnemis Thoms.

G. quadricollis Fairm.

2 Exemplare zwischen Dilling und Gulfan, 22. bis 23. März. Nach Gebien (1. c, p. 570) aus Abessinien bekannt.

Curculionidae und Brenthidae.

Bearbeitet von Dr. K. M. Heller, Dresden.

1. Curculionidae. Die Ausbeute umfaßt nur 33 Arten mit 2 var. in 443 Stücken, von denen acht verschiedene Gattungen den Ciirculiones adelognathi, siebzehn den CurcuUones phanerognathi angehören. Die ersteren sind vertreten durch 1 Gattung der Brachyderinae, 4 Gattungen der Tany-mecinae und 3 Gattungen der Brachycerinae, letztere durch 9 Gattungen der Cleoninae (in 14 Arten), 1 Gattung der Apioninae (1 Art) und 6 Gattungen der Calandrinae, die sich auf ebenso viel verschiedene Tribus, nämlich auf Hyperini, Tracliodini, Cryptorrhynchim, Baridini, Anthonomini, Derelomini und Smicronychini (mit je einer Art) verteilen. Wie hieraus hervorgeht, überwiegen die Cleoninae als Steppen- und Wüstenbewohner nicht nur der Individuen-, sondern auch der Artenzahl nach bei weitem. Fünf Arten davon, sie sind in der Aufzählung mit * versehen, wurden bereits früher vom verstorbenen Direktor L. Gangib auer und, mit Ausnahme einer Art, übereinstimmend mit mir bestimmt. Die meisten dieser Arten sind weit verbreitet; so reicht das Verbreitungsgebiet von Pycnodactylus albogilvus Gyll. und seiner var. ophionotus Fahrs. von Senegal, Timbuktu bis Indien (Madras, Ceylon, Annam), von Cosmogaster dealbaUis venustus Walk, von Senegal bis Abessinien, Obok und Massaua, der ihm sehr nahestehende lateralis sogar vom Senegal über Massaua bis Karachi in Indien (Prov. Sind), Tetragonothorax retusiis F. vom Senegal und Togo nach Osten bis Abyssinien, im Norden bis Egypten. Nur das Verbreitungsgebiet von Pycnodactyhis tibialis Faust, der aus Deutsch-Ost-Afrika beschrieben wurde, hat durch sein Auffinden bei Bara

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