Facsimile · p. 21
Coleoptera A. 185 Z. complanata Sol.
Gizeh, 16. August, und Wasta, 1904. Auf Sandboden, ebenfalls häufig mit Sand bedeckt (Werner).
Zophosis werneri n. sp.
Beschrieben \'on Prof. Adrian Schuster, Wien.
Eine Art aus der nächsten Verwandschaft der Z. trilineata Oliv, von Senegambien, von der sie sich sofort durch die schmalen Rippen der Flügeldecken unterscheiden läßt. Von dieser Art und von Z. posticalis Deyr. unterscheidet sie sich überdies durch die schmale, kurz eiförmige Gestalt und die geringere Wölbung der Oberseite. Von Z. quadrilineata Ol. und abbreviata Sol. durch die geringere Größe und die kurzen, zur Spitze stark verengten Flügeldecken, sowie die Skulptur der Oberseite verschieden.
Schwarz, mit mehr minder deutlichem grünen oder roten Erzschein, schmal, kurz oval, die 9 etwas breiter und bauchiger, Oberseite schwach gewölbt. Kopf ziemlich dicht und stark, an den Seiten, gegen die Augen, etwas, der Länge nach, zusammenfließend, punktiert. Die Klypeallinie bei beiden Geschlechtern in der Mitte breit unterbrochen, seitlich beim cf deutlich, beim angedeutet. Klypeus vorne im Bogen ausgeschnitten. Fühler gegen die Spitze etwas verdickt und allmählich an Länge abnehmend, das zweite bis siebente Glied zylindrisch, das achte bis zehnte gegen die Basis konisch verjüngt, das Endglied kurz, zugespitzt. Halsschild 2Y2ma-l so breit als lang, an der Basis fast so breit als die Flügeldecken, an den Seiten von der Basis zur Spitze schwach, im letzten Drittel stärker verengt, schwach gerundet; der Vorderrand in der Mitte gerade, die Vorderwinkel stark spitzig vortretend; der Hinterrand beiderseitig schwach ausgebuchtet, die Hinterwinkel spitzig nach hinten gerichtet, die Flügeldecken nicht umfassend; die Punktierung ebenso dicht, aber etwas feiner wie die des Kopfes, an den Seiten der Länge nach zusammenfließend. Flügeldecken kurz eiförmig, zur Spitze stark verengt, mit vier schmalen, vorn und hinten verkürzten Rippen, die äußerste (Subhumeralrippe) nur schwach ausgeprägt; die erste, von der Naht, gewöhnlich am kürzesten. Die Rippen fast glatt, die Zwischenräume lederartig gerunzelt, die zwei äußeren Zwischenräume mit scharfen Längskritzeln. Die Randkante der Flügeldecken vor der Spitze ohne Einbuchtung. Epipleuren mit zahlreichen, feinen, scharfen Längskritzeln. Beine lang und schlank. Prosternum nach hinten lanzettförmig verlängert, mit scharfer Randlinie; Mesosternum an der Basis, bis etwas über die Mitte, mit tiefer Furche; Metasternum an der Spitze mit kleinem dreieckigen Einschnitt, der in einen etwas längeren Schlitz fortgesetzt erscheint, sehr zerstreut, fein, an der Basis stärker punktiert. Abdomen dicht und fein lederartig gerunzelt, dazwischen, besonders das letzte Sternit, mit sehr feinen Punkten.
Long. 57-2— 6/4 mm. Lat. 8/2— 4/2 mm. Dueim am Weißen Nil, Kordofan. Von Herrn Professor Dr. Franz Werner, Wien, zahlreich gesammelt und ihm zu Ehren benannt. Dueim, 1905, 36 Exemplare, leg. Werner; Sennar, 19. bis 28. Februar 1914, 1 Exemplar.
Mesostena Eschsch.
M, laevicollis Sol.
Marg—Matarieh und Assuan, 1904; Wadi Haifa und Khartum, 1905; arabische Wüste bei Assuan, 8. Februar 1914; Abu Simbel, 11. Februar; El Obeid, 12. bis 14. März; Bara. 6. bis 8. März 1914.
85 Exemplare, von denen die meisten aus Wadi Haifa stammen. Langsame Tiere, meist auf Sandboden.
M. angustata Fabr.
Mokattamwüste bei Kairo, 1905 und 4. Februar 1914; Gizeh, 3. Februar 1914.
Mesostenopa Kraatz M. picea Kraatz Shellal und Assuan, 7. bis 8. Februar 1914, Abu Simbel, 11. Februar.
In der Lebensweise mit der vorigen Gattung übereinstimmend.