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26 der Regierung , zu ihrem pekuniären Schaden , eifrig gefördert . Mit der zunehmenden Zahl der englischen Ansiedler stieg die Notwendigkeit , der Kolonie eine den Wünschen und Bedürfnissen derselben entsprechende Verwaltungsform zu geben . Zuerst lag alle Gewalt in der Hand der Gouverneure , 1825 wurde ein Verwaltungsrat und 1835 ein gesetzgebender Rat geschaffen , 1853 ein Kolonial - Parlament aus gesetzgebendem Rat und As -sembly und 1872 endlich die verantwortliche Regierung einge¬ führt . Der Gouverneur wird von einem Verwaltungsrat , aus den Ministern bestehend , unterstützt; die gesetzgebende Gewalt ruht in den Händen eines gesetzgebenden Rats von 26 auf 7 Jahre gewählten Mitgliedern und einer aus 107 für 5 Jahre gewählten Mitgliedernbestehenden Assembly . 1904 waren 135 177 Wähler eingetragen . Die Farbigen besitzen gleiche politische Rechte wie die Weißen .
Natal . Natal wurde 1856 von der Kap -Kolonie abgetrennt und besitzt eine Konstitution , aber keine verantwortliche Regierung . Der Gouverneur ernennt die Minister und auf ihren Rat die 12 Mitglieder des gesetzgebenden Rats ; die 43 Mitglieder der As¬ sembly werden gewählt .
Indien . Erste Die Entwickelung Indiens bietet ein anderes Bild als alle bfndunSgenr." anderen Kolonien , aber auch dort ist das Typische der Kampf der Regierung , richtiger des Parlaments , gegen die Gesellschaft , die 1600 in London mit einem Kapital von zuerst 30 000 £ ausschließlich für den Handel mit Ost -Indien und was damals beinahe dasselbe war , den Seeraub , gegründet , sich nach mancherlei Schicksalen 1702 mit einer Rivalin vereinigte und The Honoura - mit dieser zusammen als „ The Honourable East India Company " b ' company d ' a 'ndien dem Mutterlande eroberte . Die Anfänge dazu lagen aller¬ dings schon weiter zurück . Durch die Holländer von den Ä'loluccen verdrängt , hatten sich die Engländer 1632 in Golconda ( Haide -rabad ) , 1636 in Hugli (Kalkutta ) und 1646 im heutigen Madras festgesetzt . Bombay , ein Teil der Mitgift Katharinas von Braganza bei ihrer Vermählung mit Karl II . von England , war der Gesell¬ schaft seit 1669 gegen eine Miete von jährlich 10 £ verpachtet . Kämpfe gegen Die Geschichte der englischen Niederlassungen in Indien ist zu -HPo° ianderS und gleich die der Kämpfe gegen ihre Konkurrenten auf den Ge¬ Franzosen , bieten des Handels und der Politik . Die Portugiesen , die sich durch die eigene Grausamkeit wie durch die unter ihrer Herrschaft durch die Inquisition verübten Greuel verhaßt ge¬ macht hatten , waren keine gefährlichen Gegner und verschwanden gegen Mitte des 17 . Jahrhunderts fast ganz aus Indien . Schwerer waren die Kämpfe mit den Holländern , die 1796 mit Ceylon den letzten Besitz in Indien verloren . Die Franzosen , die ," seit Colbert 1664 die Gründung der französischen ostindischen Kom¬ panie veranlaßt hatte , sich ernsthaft für Indien interessierten , wurden erst 1783 dort vollständig besiegt . Auf die Einzelheiten dieser Kämpfe einzugehen , fehlt hier der Raum , aber nicht un¬ erwähnt soll bleiben , daß es in der Geschichte kaum ein Bei¬ spiel schreienderen Undanks gibt , als die Behandlung , welche