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70 Die hier als Flächtlinge ans egyptischem Gebiete ansässigen mnhamedanischen Ansiedler wurden immer zahlreicher, erhielten durch Handeltreibende Zuwachs and Verbindungen mit ihrem Yaterlande, so dass der Einfluss dieser islamitischen Colonien unter den heidnischen Eingebornen im Laufe der Zeit zunahm und die ehemals als Fremdlinge ins Land Gekommenen nun als die herrschende Partei betrachtet werden müssen.
Hogeli's Grossvater stammte aus Donqolah, warf sich neben der von Bussegger erwähnten alten Mekfamilie des Conchon zum Schech auf, scheint jedoch der egyptischen Kegierung nicht sehr ergeben gewesen zu sein. Auf ihn folgte sein Enkel , der jetzt herrschende Schech Hogeli , ein freiwilliger Unterthan der Begierung, unter welchem der Mek nur eine nominelle Grösse ist.
Dieser, sowie der ebenfalls von arabischem Blute stammende Machmud, Schech von Homaschah, sind als Schiuch des Landes von dem Divan anerkannt. Sie haben daher über die nebenbei bestehenden MoUuk der kleinen Gebiete Einfluss, welchen sie soviel als möglich bemüht sind auch in dem südlichen Theile des Landes bis Fadasi geltend zu machen und sind daher die bittersten Feinde. Die MoUuk der Berge des südlichen Landes kümmern sich um beide nicht viel, ja betrachten dieselben als ünterthanen der egyptischen Begierung, also gewissermassen als Abtrünnige des Landes und suchen mit ihnen so wenig als möglich in Berührung zu kommen, jedoch ohne sich desswegen zu einem gemeinsamen Handeln verbinden zu können.