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68 schliessen lässt, schon den alten Geschichtsschreibern nicht ganz unbekannt gewesen zu sein. Plinius erwähnt die Ipsodoreae*), welche sich mit Okererde bemalen, wie wir dies noch heute nicht nur bei den Bertat, sondern auch bei den Burum und Qumus häufig finden, und Ptolemftns thut der Ptoemphanae Erwähnung, die Ptoenphae des Plinius, welche einen Hund zum König haben. Nun ist es ein altes Herkommen, dass die Bertat ihre Könige alljährlich einem öffentlichen Gerichte unterziehen; besteht der König dasselbe, so wird ein in der Nähe desselben zu diesem Zwecke angebundener Hund getödtet, im entgegengesetzten Falle aber wird der König niedergestochen oder erwürgt**).

Im Laufe der Zeit, etwa im 16. Jahrhundert, scheinen sie von den Hammeg, welche wieder unter den Fungi-Königen von Sennaar standen, unterjocht worden zu sein, bis sie in jene vielen kleinen Reiche zerfielen, wie sie die vordringenden Türken gefunden und wie sie sich noch heutzutage kümmerlich fortfristen.

Das Besultat ihrer Vermischung mit den Hammeg und den Arabern sind die Gebelauin und Uatauit, welche man heutzutage als eine Art Adel betrachten kann, da mit der immer mehr vorschreitenden Islamisinmg auch dessen Bekenner und Verbreiter an Ansehen und Einfluss gewinnen.

*) Siehe Klöden, Stromsystem etc., pag. 270. Siehe Klöden, Stromsystem etc., pag. 272. — Bussegger erzahlt Bd. II, pag. 553, dass der Onkel und Vorfahr des Mck Asnssu TOD Fassoql in Folge eines solchen Gerichtes erwi&rgt wurde.

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